Unerwartet witzig

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Ehrlich gesagt, dachte ich beim Klappentext: klassischer Kitsch-Plot, verfeindete Nachbarn, Liebe über die Grenze hinweg, nichts für mich. Aber die Leseprobe macht mehr Spaß als erwartet. Der Wortwechsel am Zaun zwischen Kea und dem Knecht Kristen ist wirklich witzig geschrieben, da steckt Chemie drin. Weniger überzeugt bin ich von Kea selbst: das trotzige Gutsherrentöchterchen, das gegen den strengen Vater rebelliert, ist mir zu vorhersehbar. Ob aus der Standesgrenze noch mehr wird als hübsche Kulisse, muss sich zeigen.