Zwischen Grenzen wachsen Hoffnung und Liebe
Schon die ersten Seiten dieser Leseprobe haben mich gefesselt. Die Autorin erschafft mit ihrer bildhaften Sprache eine herbstliche Atmosphäre, die den verwilderten Apfelgarten lebendig werden lässt. Besonders berührt hat mich Keas tiefe Verbundenheit zu ihrer verstorbenen Mutter, die sich in ihrer Suche nach dem besonderen Apfel widerspiegelt. Gleichzeitig entsteht durch die Feindschaft zwischen den Familien und die Grenze zwischen Preußen und Hamburg eine spannende Ausgangslage. Die Begegnung zwischen Kea und Kristen ist humorvoll, charmant und voller unterschwelliger Gefühle, sodass man sofort wissen möchte, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Auch der Konflikt mit Keas strengem Vater macht neugierig auf ihren weiteren Weg. Die Leseprobe verbindet historische Atmosphäre, Emotionen und eine zarte Liebesgeschichte auf eine Weise, die mich sofort weiterlesen lassen möchte.