Ein historischer Roman, dem es etwas an Tiefe fehlt.
Der Roman "Der geheime Apfelgarten" von Rebekka Eder hat mir mäßig gut gefallen. Ich habe einige Seiten lesen müssen, um in die Geschichte zu finden. Die Charaktere sind jedoch vielschichtig gestaltet und die Perspektive wechselt regelmäßig. Dies macht das Lesen deutlich interessanter. Mir hat außerdem gefallen, dass die historischen Gegebenheiten einer Cholera-Epidemie anschaulich dargestellt werden und dass Setting auf der getrennten Insel (Hamburg und Preußen) ist auch sehr schön gewählt. Trotzdem hat mich der Roman insgesamt nicht so sehr überzeugt. Ich habe schon historische Romane gelesen, die mir deutlich mehr Freude beim Lesen bereitet haben. Trotzdem bin ich gespannt, wie die Fortstzung weitergeht. Dies war mein erster Roman, den ich von Rebekka Eder gelesen habe. Ich könnte mir gut vorstellen, weitere Bücher von ihr zu lesen.