Enttäuschung

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christinahafke Avatar

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Ich war voller Vorfreude auf dieses Buch, da ich schon 4 Romane von Rebekka Eder mit viel Freude gelesen habe und begeistert war.
Finkenwerder im Jahr 1892 ist noch geteilt: Hamburg und Preußen. Hier konkurrieren die verschiedenen Obstbauern und damit gibt es Familienzwiste.
Die Protagonistin Lea möchte keine der hochherrschaftlichen Töchter sein, sondern sich dem Anbau der alten Apfelsorten und der Natur widmen.
Der geschichtliche Hintergrund und der Ort (Hamburg und Altes Land) haben mich sehr interessiert. Auch das Buchcover ist sehr schön gestaltet.
Aber bei keiner der handelnden Personen sprang ein Funke über. Es plätscherte so vor sich hin und mir schwirrte während des Lesens ständig der Begriff Belanglosigkeit durch den Kopf.
Obwohl es sprachlich eingängig geschrieben ist, habe ich mich mangels Spannungsbogen durch die ersten 120 Seiten gequält und musste es dann weglegen. Sehr schade!!!