Fesselnder erster Band
Die einen nennen es verwildert, gar ein Schandfleck auf dieser Elbinsel. Für Kea bedeutet dieses Stück Erde Geborgenheit, Zuflucht und Trost. In diesem Garten zwischen den Überresten der einst prächtigen Apfelbäume fühlt sich Kea ihrer Mutter nah, fühlt sich frei und unbekümmert - für einen Moment losgelöst von den Erwartungen an eine höhere Tochter. Ihr Vater darf unter keinen Umständen erfahren, dass Kea dort in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt und den Garten wieder in eine blühende, verwunschene Oase voller Apfelbäume und Blumen verwandeln will und vor allem darf er nicht erfahren, dass sie sich dort mit Kristen trifft. Einem Knecht, einem Häusling der verfeindeten Familie Rentfeld. Die beiden trennen Welten nur scheint das ihre Herzen nicht zu stören.
Ein historischer Roman dessen wundervolle Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen mir zu Herzen ging, ein historischer Roman, in dem ich aber auch ganz viel Neues aus längst vergangenen Zeiten lernen konnte. Das konkurrierende Verhältnis zwischen Preußen und Hamburg, die Cholera, Stelzen als Fortbewegungsmittel bei Regen, Scheinschwangerschaften, das harte Leben auf hoher See. All das und auch die Standesunterschiede sowie die unterdrückende, abwertende Haltung gegenüber Frauen werden gekonnt in die Geschichte eingebunden ohne dominierend zu wirken. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und detailreich und trotz der etlichen historischen Details leicht verständlich. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist schon deswegen sehr abwechslungsreich und kurzweilig, wird gegen Ende zu noch zusätzlich richtig abenteuerlich. Kea ist eine starke, tolle Protagonistin, unangepasst, rebellisch und dennoch sehr empathisch. Erste Teile eines Familiengeheimnisses werden aufgedeckt, da es eine Dilogie ist bleiben viele Fragen offen und das Buch endet mit einem aufregenden Cliffhanger. Der zweite Band verspricht also genau so packend zu werden wie es dieser erste ist. Ich freue mich darauf!
Ein historischer Roman dessen wundervolle Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen mir zu Herzen ging, ein historischer Roman, in dem ich aber auch ganz viel Neues aus längst vergangenen Zeiten lernen konnte. Das konkurrierende Verhältnis zwischen Preußen und Hamburg, die Cholera, Stelzen als Fortbewegungsmittel bei Regen, Scheinschwangerschaften, das harte Leben auf hoher See. All das und auch die Standesunterschiede sowie die unterdrückende, abwertende Haltung gegenüber Frauen werden gekonnt in die Geschichte eingebunden ohne dominierend zu wirken. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und detailreich und trotz der etlichen historischen Details leicht verständlich. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist schon deswegen sehr abwechslungsreich und kurzweilig, wird gegen Ende zu noch zusätzlich richtig abenteuerlich. Kea ist eine starke, tolle Protagonistin, unangepasst, rebellisch und dennoch sehr empathisch. Erste Teile eines Familiengeheimnisses werden aufgedeckt, da es eine Dilogie ist bleiben viele Fragen offen und das Buch endet mit einem aufregenden Cliffhanger. Der zweite Band verspricht also genau so packend zu werden wie es dieser erste ist. Ich freue mich darauf!