Gegen alle Widerstände
Kea findet nach dem Tod ihrer Mutter Halt in dem alten Apfelgarten. Dort verbringt sie viel Zeit und verfolgt ihren eigenen kleinen Traum. Sie möchte einen besonderen Apfel züchten. Dieser Wunsch verbindet sie mit ihrer Mutter und wird im Laufe der Geschichte immer wichtiger.
Als der junge Sämling auf der anderen Seite der Grenze wächst, beginnen für Kea die Schwierigkeiten. Denn dort liegt das Land der Rentfelds, mit denen ihre Familie seit Jahren zerstritten ist. Bei einem heimlichen Besuch trifft sie auf Kristen. Was zunächst nur eine zufällige Begegnung ist, entwickelt sich nach und nach zu etwas, das Kea nicht mehr loslässt.
Kea lässt sich nicht einfach sagen, was sie zu tun hat. Ihr Vater hat längst eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft und auch die Verbindung zu Tamme Rentfeld ist für sie nicht das, was sie sich selbst wünschen würde. Gerade diese Situationen machen deutlich, wie wenig Platz eine junge Frau damals für eigene Entscheidungen hatte. Kea versucht trotzdem, nicht einfach alles hinzunehmen.
Die Zeit, in der die Geschichte spielt, wird ebenfalls spürbar. Finkenwerder und die Grenze zwischen Hamburg und Preußen gehören fest zur Handlung. Als die Cholera ausbricht, verschärft sich die Lage zusätzlich. Plötzlich wird aus einer ohnehin schwierigen Situation eine echte Bedrohung. Das bringt noch einmal eine ganz andere Spannung in die Geschichte.
Kea und Kristen haben es nicht leicht. Ihre Gefühle füreinander stehen von Anfang an unter keinem guten Stern. Gerade deshalb habe ich ihre Entwicklung gerne verfolgt. Es gibt schöne Momente zwischen den beiden, aber auch Entscheidungen, die nicht einfach sind. Kea muss dabei immer wieder überlegen, was ihr wichtiger ist und welchen Preis sie für ihre eigenen Wünsche zu zahlen bereit ist.
Auch das Ende passt gut zum Auftakt des Zweiteilers. Nicht alle Fragen werden beantwortet und manches bleibt offen. Dadurch war bei mir sofort die Neugier da, wie es mit Kea, Kristen und den beiden Familien weitergeht.
Die Geschichte verbindet Liebe, Familienkonflikte und historische Ereignisse auf eine angenehme Weise. Dazu kommt die norddeutsche Kulisse, die dem Roman seinen eigenen Charakter gibt. Keas Weg hat mich beschäftigt und an einigen Stellen auch berührt. Insgesamt waren es für mich schöne Lesestunden, deshalb vergebe ich fünf Sterne.
Als der junge Sämling auf der anderen Seite der Grenze wächst, beginnen für Kea die Schwierigkeiten. Denn dort liegt das Land der Rentfelds, mit denen ihre Familie seit Jahren zerstritten ist. Bei einem heimlichen Besuch trifft sie auf Kristen. Was zunächst nur eine zufällige Begegnung ist, entwickelt sich nach und nach zu etwas, das Kea nicht mehr loslässt.
Kea lässt sich nicht einfach sagen, was sie zu tun hat. Ihr Vater hat längst eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft und auch die Verbindung zu Tamme Rentfeld ist für sie nicht das, was sie sich selbst wünschen würde. Gerade diese Situationen machen deutlich, wie wenig Platz eine junge Frau damals für eigene Entscheidungen hatte. Kea versucht trotzdem, nicht einfach alles hinzunehmen.
Die Zeit, in der die Geschichte spielt, wird ebenfalls spürbar. Finkenwerder und die Grenze zwischen Hamburg und Preußen gehören fest zur Handlung. Als die Cholera ausbricht, verschärft sich die Lage zusätzlich. Plötzlich wird aus einer ohnehin schwierigen Situation eine echte Bedrohung. Das bringt noch einmal eine ganz andere Spannung in die Geschichte.
Kea und Kristen haben es nicht leicht. Ihre Gefühle füreinander stehen von Anfang an unter keinem guten Stern. Gerade deshalb habe ich ihre Entwicklung gerne verfolgt. Es gibt schöne Momente zwischen den beiden, aber auch Entscheidungen, die nicht einfach sind. Kea muss dabei immer wieder überlegen, was ihr wichtiger ist und welchen Preis sie für ihre eigenen Wünsche zu zahlen bereit ist.
Auch das Ende passt gut zum Auftakt des Zweiteilers. Nicht alle Fragen werden beantwortet und manches bleibt offen. Dadurch war bei mir sofort die Neugier da, wie es mit Kea, Kristen und den beiden Familien weitergeht.
Die Geschichte verbindet Liebe, Familienkonflikte und historische Ereignisse auf eine angenehme Weise. Dazu kommt die norddeutsche Kulisse, die dem Roman seinen eigenen Charakter gibt. Keas Weg hat mich beschäftigt und an einigen Stellen auch berührt. Insgesamt waren es für mich schöne Lesestunden, deshalb vergebe ich fünf Sterne.