Genialer Auftakt der neuen Elbinsel-Saga

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maggiem Avatar

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„Der geheime Apfelgarten-getrennte Welten“ ist der Auftakt einer Dilogie von Rebekka Eder (Pseudonym für Rebekka Frank). Ich habe vor längerer Zeit von ihr das Buch „Echo der Gezeiten“ gelesen, das mir damals ausgezeichnet gefallen hatte.
Diese historische Roman-Saga, die Ende des 19. Jahrhundert vor allem auf Finkenwerder (eine Elbinsel) spielt, erzählt auf sehr unterhaltsame Weise die Geschichte einer jungen Vollhöfnerin, die den Apfelgarten ihrer verstorbenen Mutter wieder zum Leben erwecken möchte, da diese Äpfel gigantisch gut schmecken und sie an ihre Mutter erinnert. Sie bekommt unerwartet Hilfe von einem Knecht, der für den verfeindeten Nachbarn arbeitet und sie kommen sich trotz ihrer Standesunterschiede näher. Die Autorin verwebt diese fiktive Geschichte sehr geschickt mit der Zeitgeschichte und dem damals herrschenden Aberglauben. Ich war von der ersten Seite an von diesem Buch gefesselt. Ich konnte mir alle beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen und fand sie realistisch beschrieben.
Die Struktur des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Roman beginnt im Jahr 1887 mit der Begegnung von Kea und Kristen, springt dann in den August 1892 und endet dann dramatisch drei Monate später im November 1892. Einige Kapiteln sind etwas länger was mich jedoch absolut nicht störte, da die einzelnen Szenen mit Perspektivenwechsel optisch in viele Unterabschnitte unterteilt werden, so dass man trotzdem problemlos eine Pause einlegen kann, wenn man mal weniger Zeit zum Lesen hat.
Die Autorin erläutert in ihrem Nachwort, dass sie die Historie der beiden Elbinseln Finkenwerder und Altenwerder mit einer fiktiven Geschichte verwoben hat.
Fazit:
Ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich auf eine baldige Fortsetzung mit dem Buchtitel „Der geheime Apfelgarten-geteilte Träume“.