Historischer Roman mit Tiefgang vor der Kulisse Hamburgs
„Der geheime Apfelgarten – Getrennte Welten“ von Rebekka Eder ist der Auftakt der Elbinsel-Saga, die als Dilogie angelegt ist.
🍎 Darum geht’s:
Finkenwerder 1892: Seit dem Tod ihrer Mutter ist der alte Apfelgarten für Kea Loop ein ganz besonderer Rückzugsort. Hier möchte sie den perfekten Apfel züchten. Doch ausgerechnet ihr vielversprechendster Sämling wächst jenseits der Grenze – auf dem Grundstück der verfeindeten Rentfelds. Als Kea dort auf deren Knecht Kristen trifft, beginnt eine Liebesgeschichte, die nicht nur gesellschaftliche und familiäre Grenzen überwinden muss. Gleichzeitig bricht in Hamburg die Cholera aus und verändert das Leben auf der Elbinsel dramatisch.
Kea war mir auf Anhieb unheimlich sympathisch. Ihre freimütige, willensstarke Art und ihre Leidenschaft für den Apfelgarten machen sie zu einer wunderbar greifbaren Protagonistin. Ihre Liebe zu den Bäumen, den Äpfeln und dem Vermächtnis ihrer Mutter ist beim Lesen förmlich spürbar.
Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und lebendig. Ich war von Anfang an mitten in der Geschichte und mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gelungen finde ich, wie selbstverständlich die persönlichen Schicksale der Figuren mit den historischen Ereignissen verwoben werden.
🍎 Mein Fazit:
„Der geheime Apfelgarten“ verbindet Spannung, große Gefühle und historische Fakten zu einem atmosphärischen Roman vor norddeutscher Kulisse. Besonders beeindruckt hat mich erneut die sorgfältige Recherche der Autorin. Ganz nebenbei erfährt man viel über die Elbinsel Finkenwerder, die Cholera-Epidemie von 1892, gesellschaftliche Klassenunterschiede und darüber, welche Rolle Aberglaube im Leben der Menschen spielte.
Sehr lesenswert fand ich auch das Nachwort – unter anderem erfährt man dort, dass „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett einst Rebekka Eders Liebe zum Schreiben geweckt hat. Ein wunderschönes Detail, wenn man bedenkt, welche Bedeutung ein Garten auch in diesem Roman bekommt. ♡
Und dann dieses Ende! 😱 Der Cliffhanger macht unglaublich neugierig auf den zweiten Teil. Bis zu dessen voraussichtlichem Erscheinen im April 2027 ist es leider noch ganz schön lange hin …
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren, norddeutschem Setting, Familiengeheimnissen und einer großen Portion Gefühl lieben. 🍎♡
🍎 Darum geht’s:
Finkenwerder 1892: Seit dem Tod ihrer Mutter ist der alte Apfelgarten für Kea Loop ein ganz besonderer Rückzugsort. Hier möchte sie den perfekten Apfel züchten. Doch ausgerechnet ihr vielversprechendster Sämling wächst jenseits der Grenze – auf dem Grundstück der verfeindeten Rentfelds. Als Kea dort auf deren Knecht Kristen trifft, beginnt eine Liebesgeschichte, die nicht nur gesellschaftliche und familiäre Grenzen überwinden muss. Gleichzeitig bricht in Hamburg die Cholera aus und verändert das Leben auf der Elbinsel dramatisch.
Kea war mir auf Anhieb unheimlich sympathisch. Ihre freimütige, willensstarke Art und ihre Leidenschaft für den Apfelgarten machen sie zu einer wunderbar greifbaren Protagonistin. Ihre Liebe zu den Bäumen, den Äpfeln und dem Vermächtnis ihrer Mutter ist beim Lesen förmlich spürbar.
Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und lebendig. Ich war von Anfang an mitten in der Geschichte und mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gelungen finde ich, wie selbstverständlich die persönlichen Schicksale der Figuren mit den historischen Ereignissen verwoben werden.
🍎 Mein Fazit:
„Der geheime Apfelgarten“ verbindet Spannung, große Gefühle und historische Fakten zu einem atmosphärischen Roman vor norddeutscher Kulisse. Besonders beeindruckt hat mich erneut die sorgfältige Recherche der Autorin. Ganz nebenbei erfährt man viel über die Elbinsel Finkenwerder, die Cholera-Epidemie von 1892, gesellschaftliche Klassenunterschiede und darüber, welche Rolle Aberglaube im Leben der Menschen spielte.
Sehr lesenswert fand ich auch das Nachwort – unter anderem erfährt man dort, dass „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett einst Rebekka Eders Liebe zum Schreiben geweckt hat. Ein wunderschönes Detail, wenn man bedenkt, welche Bedeutung ein Garten auch in diesem Roman bekommt. ♡
Und dann dieses Ende! 😱 Der Cliffhanger macht unglaublich neugierig auf den zweiten Teil. Bis zu dessen voraussichtlichem Erscheinen im April 2027 ist es leider noch ganz schön lange hin …
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren, norddeutschem Setting, Familiengeheimnissen und einer großen Portion Gefühl lieben. 🍎♡