Keas Geheimnis
Finkenwerder zum Ende des 19. Jahrhunderts: Kea wächst als Tochter eines erfolgreichen Pferdezüchters wohlbehütet, aber als Halbwaise auf der Elbinsel auf. Sie hat einen Traum: Sie will im zerstörten Garten ihrer verstorbenen Mutter deren verloren gegangene liebste Apfelsorte nachzüchten. Doch ihr Vater darf davon nichts wissen. Eine langjährige Familienfehde steht ihrem Plan ebenso im Weg wie das Frauenbild dieser Tage und der große Unterschied zwischen arm und reich.
Mit ihrem bildhaften Schreibstil hat mich Rebekka Eder schnell in Keas verwunschenen Garten versetzt. Sie hat mir ihre Figuren plastisch vor Augen geführt und nahe gebracht. So konnte ich mich mit ihnen freuen, mit ihnen erschrecken, Pläne machen und auch mit ihnen trauern. Geschickt verbindet die Autorin die Schicksale ihrer Protagonisten mit den genau recherchierten historischen Ereignissen wie z.B. der letzten Cholera-Epidemie. Kritisch beleuchtet werden Dinge wie z.B. das Frauenbild dieser Zeit sowie die sozialen Unterschiede. Das macht diesen ersten Teil der Apfelgarten-Dilogie noch lebendiger. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.
Mit ihrem bildhaften Schreibstil hat mich Rebekka Eder schnell in Keas verwunschenen Garten versetzt. Sie hat mir ihre Figuren plastisch vor Augen geführt und nahe gebracht. So konnte ich mich mit ihnen freuen, mit ihnen erschrecken, Pläne machen und auch mit ihnen trauern. Geschickt verbindet die Autorin die Schicksale ihrer Protagonisten mit den genau recherchierten historischen Ereignissen wie z.B. der letzten Cholera-Epidemie. Kritisch beleuchtet werden Dinge wie z.B. das Frauenbild dieser Zeit sowie die sozialen Unterschiede. Das macht diesen ersten Teil der Apfelgarten-Dilogie noch lebendiger. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.