Liebe überwindet Grenzen

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langeweile Avatar

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Der Schauplatz dieses beeindruckenden Romans ist die Elbinsel Finkenwerder im ausgehenden 19. Jahrhundert. Kea, die Protagonistin dieses Romans lebt bei ihrem Vater genau an der Landesgrenze zwischen Preußen und Hamburg. Ihre Mutter hat sie schon früh verloren, sie flüchtet immer wieder in den von ihr angelegten, besonderen Apfelgarten, um ihr gedanklich näher zu sein. Dort entdeckt sie einen besonderen Sämling ,einer ganz speziellen Sorte,leider steht er auf der anderen Seite und diese zu überwinden,doch darauf steht die Todesstrafe.Unerwartete Hilfe erhält sie von Kristen,dem Knecht der Familie Rentfeld,mit der Keas Vater schon lange zerstritten ist.Zwischen ihnen entwickelt sich eine zarte Liebe,die jedoch von Keas Vater zerstört wird.

Ich lese sehr gerne historische Romane, doch diese Gegend ist mir bisher dort noch nicht begegnet. die Autorin hat viele Themen, wie die Standesunterschiede, welche in der damaligen Zeit eine sehr große Rolle spielten, den Ausbruch der verheerenden Cholera, eine Scheinschwangerschaft und ihre Folgen,sowie einiges mehr in den Roman eingebracht.
Dank guter Recherchearbeit sind diese klar ausgearbeitet,die einzelnen Personen wirken authentisch.Neben Kea ,gibt es noch ihre Cousine Rosa ,sowie Fenna,Kristens Mutter,die auf unterschiedliche Weise,die Handlung dominieren und den Männern die Stirn bieten.
Auch wenn die Handlung zwischendurch etwas schleppend verlief, an einigen Stellen hätte ich mir ein wenig Straffung erhofft, habe ich das Buch sehr gerne gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung. Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung.