Schlafräuber
Als erstes hat mich das Cover angezogen und dann natürlich der Titel. Er erinnerte mich an ein Buch, das ich gelesen habe.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und „einnehmend“. Ab der ersten Seite hat mich das Buch mit in die Zeit und die Geschichte genommen. Sofort war ich an Keas Seite und habe sie begleitet.
Und nicht nur sie ist mir ans Herz gewachsen, sondern auch Rosa, Kirsten, Trino, der kleine Willi, die beiden Vierbeiner und noch der ein oder andere.
Natürlich gibt es auch hier nicht nur sympathische Charaktere, sondern auch richtig unsympathische. Aber das macht ja eine gute Geschichte aus.
Es war eine Zeit, in der die „Oberschicht“ oftmals rücksichtslos gegen ihre „Leibeigenen“ waren. Auch Frauen hatten einen schweren Stand. Die Frauen der „Oberschicht“ hatten eigentlich nur zu gehorchen, erst dem Vater, dann dem Ehemann, und allenfalls zu repräsentieren. Und wenn ein Mann ihnen „Unrecht“ angetan hat, waren es die Frauen, die Schuld und Schande trugen. Die Frauen der „Unterschicht“ waren auch „Freiwild“ für ihre Herrschaften.
Alle Charaktere sind gut vorstellbar beschrieben. Ich hatte zu jedem ein Bild vor Augen
Auch die Orte sind so bildhaft beschrieben, dass diese direkt vor meinem inneren Auge entstanden sind. Einige Orte kenne ich, aber natürlich zu heutiger Zeit. Besonders der Apfelgarten und seine Wandlung - in die ein und leider auch wieder in die andere Richtung - hat es mir angetan. Ich hatte die Düfte in der Nase, die Farben vor Augen, die Geräusche im Ohr, den Geschmack des Apfels auf der Zunge.
Es war eine Reise in die Vergangenheit, in schwere Zeiten. Die Autorin hat hier reale Orte und damalige Geschehnisse gut eingearbeitet. Das macht das ganze nochmal interessanter, ja realer.
Mir ist so mancher kalte Schauer den Rücken runter gelaufen. Häppchenweise bekommt man beim Lesen einige Informationen zu Keas Mutter, was ist wirklich mit ihr passiert? Vieles bleibt noch offen.
Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, war traurig, wütend, habe gehofft, gebangt, bin ganz und gar mit allen Sinnen in die Geschichte getaucht.
Ich hätte immer weiterlesen können, leider endet die Geschichte „mittendrin“. Ich kann es kaum abwarten, bis der zweite Band erscheint.
Gern gebe ich eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne, gefühlt sind es aber 10.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und „einnehmend“. Ab der ersten Seite hat mich das Buch mit in die Zeit und die Geschichte genommen. Sofort war ich an Keas Seite und habe sie begleitet.
Und nicht nur sie ist mir ans Herz gewachsen, sondern auch Rosa, Kirsten, Trino, der kleine Willi, die beiden Vierbeiner und noch der ein oder andere.
Natürlich gibt es auch hier nicht nur sympathische Charaktere, sondern auch richtig unsympathische. Aber das macht ja eine gute Geschichte aus.
Es war eine Zeit, in der die „Oberschicht“ oftmals rücksichtslos gegen ihre „Leibeigenen“ waren. Auch Frauen hatten einen schweren Stand. Die Frauen der „Oberschicht“ hatten eigentlich nur zu gehorchen, erst dem Vater, dann dem Ehemann, und allenfalls zu repräsentieren. Und wenn ein Mann ihnen „Unrecht“ angetan hat, waren es die Frauen, die Schuld und Schande trugen. Die Frauen der „Unterschicht“ waren auch „Freiwild“ für ihre Herrschaften.
Alle Charaktere sind gut vorstellbar beschrieben. Ich hatte zu jedem ein Bild vor Augen
Auch die Orte sind so bildhaft beschrieben, dass diese direkt vor meinem inneren Auge entstanden sind. Einige Orte kenne ich, aber natürlich zu heutiger Zeit. Besonders der Apfelgarten und seine Wandlung - in die ein und leider auch wieder in die andere Richtung - hat es mir angetan. Ich hatte die Düfte in der Nase, die Farben vor Augen, die Geräusche im Ohr, den Geschmack des Apfels auf der Zunge.
Es war eine Reise in die Vergangenheit, in schwere Zeiten. Die Autorin hat hier reale Orte und damalige Geschehnisse gut eingearbeitet. Das macht das ganze nochmal interessanter, ja realer.
Mir ist so mancher kalte Schauer den Rücken runter gelaufen. Häppchenweise bekommt man beim Lesen einige Informationen zu Keas Mutter, was ist wirklich mit ihr passiert? Vieles bleibt noch offen.
Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, war traurig, wütend, habe gehofft, gebangt, bin ganz und gar mit allen Sinnen in die Geschichte getaucht.
Ich hätte immer weiterlesen können, leider endet die Geschichte „mittendrin“. Ich kann es kaum abwarten, bis der zweite Band erscheint.
Gern gebe ich eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne, gefühlt sind es aber 10.