Spannend, mitreißend und voller Gefühle
Als ich entdeckt habe , daß es von Rebekka Eder mit ,, Der geheime Apfelgarten -Getrennte Welten " einen neuen historischen Roman gibt, war ich schon ganz hibbelig, bis ich ihn endlich in den Händen halten konnte. Schon mit ihrem Romanen ,, Der Duft von Zimt ", ,, Die Schokoladenfabrik " und ,, Hyanzinthenschwestern" , sowie den unter Rebecca Frank erschienen Romanen hat sie mich absolut begeistert.
Diesmal geht es von 1887 bis 1892 auf die Elbinsel Finkenwerder. Mittendrin verläuft die Grenze zwischen Preußen und Hamburg. Auf der preußischen Seite lebt Kea Loop mit ihrem Vater . Als Vollhöfner eine angesehene und wohlhabende Familie. Kea ist eine sympathische, energiegeladene junge Frau, die mit ihren 15 Jahren lieber im Pferdestall ist oder herumstreift, als sich im Sticken zu üben. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter , die sie bereits vor vielen Jahren verloren hat, zieht sie immer wieder heimlich in den verlassenen verwilderten Apfelgarten ihrer Mutter. Dort träumt sie davon , den Lieblingsapfel ihrer Mutter mit dem besonderen Duft und Geschmack der unbeschwerten Kindheit zu züchten. Und tatsächlich entdeckt sie diesen. Verlockend hängt er am Baum, doch leider auf der falschen Seite der Grenze. Nämlich auf dem Grund der Hamburger Familie Rentfeld , mit der ihr Vater Jakob verfeindet ist. Schwups, schon ist sie mal eben über den Zaun hinüber, um ihn zu holen. Leider wird sie dabei von dem Knecht Kristen Focke erwischt. Statt sie zu verraten, bietet er seine Hilfe an. Beim gemeinsamen heimlichen Arbeiten kommen zarte Gefühle auf. Gefühle, die nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten nicht sein dürfen. Um Kea ,,angemessenes Verhalten " zu lehren , kommt ihre Cousine Rosa auf den Hof. Kann Kea ihr kleines geheimes Projekt vor ihr geheim halten? Besonders schwierig wird es, als die Cholera auf der Insel Einzug hält und jeder Grenzübertritt mit dem Tode bestraft werden kann. Kann
Schon nach den ersten Sätzen hat mich die Geschichte um Kea , Kristen und den Apfelgarten so gefesselt, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe. Der bildhafte Schreibstil ist großartig zu lesen, die Beschreibungen der Personen und der Landschaft so hervorragend gelungen, daß ich augenblicklich alles direkt vor mir gesehen habe. Mit Kea habe ich den Duft der Äpfel, das Rauschen der Blätter im Wind , das Fell ihres Ponys Charlotte genossen, bin mit ihr auf Stelzen auf dem Deich an der Elbe entlang gelaufen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Kea, Kristen und Rosa erzählt, die Spannung ist dadurch unglaublich hoch und steigert sich außerdem zusehends, bis hin zum Schluß.
Die ( meisten ) Charaktere sind sympathisch ausgearbeitet und mir mit jedem Kapitel mehr ans Herz gewachsen. Nicht nur Kea , auch die anderen , haben ihre Eigenarten, Ecken und Kanten, kleine Geheimnise und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das macht sie umso authentischer. Ich habe so sehr mit ihnen mitgefiebert, gebangt und gehofft, ihre Träume und Ängste hautnah gespürt. Besonders beeindruckt hat mich Kea, die willensstark für ihre Zukunftsträume kämpft.
Rebekka Eder hat das Leben auf dieser Elbinsel , mit den politischen und gesellschaftlichen Regeln , Gesetzen , Pflichten und Herausforderungen hervorragend recherchiert und dargestellt. Eine absolut spannende Zeitreise, bei der mir die Schicksale der Menschen in den Zeiten der Cholera besonders nahe gingen.
Im sehr interessanten Nachwort erfährt man noch mehr über die unruhigen Zeiten auf Finkenwerder und über die Inspiration Rebekka Eders, die sie zum Schreiben dieser großartigen Dilogie veranlasst hat.
Von mir kann es nur eine hundertprozentige Leseempfehlung und volle Sternezahl geben.
Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, den zweiten Teil ,, Getrennte Träume " lesen zu können, um Kea und ihren Weg weiter zu begleiten. Am 16. April 2027 wird es soweit sein.
Diesmal geht es von 1887 bis 1892 auf die Elbinsel Finkenwerder. Mittendrin verläuft die Grenze zwischen Preußen und Hamburg. Auf der preußischen Seite lebt Kea Loop mit ihrem Vater . Als Vollhöfner eine angesehene und wohlhabende Familie. Kea ist eine sympathische, energiegeladene junge Frau, die mit ihren 15 Jahren lieber im Pferdestall ist oder herumstreift, als sich im Sticken zu üben. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter , die sie bereits vor vielen Jahren verloren hat, zieht sie immer wieder heimlich in den verlassenen verwilderten Apfelgarten ihrer Mutter. Dort träumt sie davon , den Lieblingsapfel ihrer Mutter mit dem besonderen Duft und Geschmack der unbeschwerten Kindheit zu züchten. Und tatsächlich entdeckt sie diesen. Verlockend hängt er am Baum, doch leider auf der falschen Seite der Grenze. Nämlich auf dem Grund der Hamburger Familie Rentfeld , mit der ihr Vater Jakob verfeindet ist. Schwups, schon ist sie mal eben über den Zaun hinüber, um ihn zu holen. Leider wird sie dabei von dem Knecht Kristen Focke erwischt. Statt sie zu verraten, bietet er seine Hilfe an. Beim gemeinsamen heimlichen Arbeiten kommen zarte Gefühle auf. Gefühle, die nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten nicht sein dürfen. Um Kea ,,angemessenes Verhalten " zu lehren , kommt ihre Cousine Rosa auf den Hof. Kann Kea ihr kleines geheimes Projekt vor ihr geheim halten? Besonders schwierig wird es, als die Cholera auf der Insel Einzug hält und jeder Grenzübertritt mit dem Tode bestraft werden kann. Kann
Schon nach den ersten Sätzen hat mich die Geschichte um Kea , Kristen und den Apfelgarten so gefesselt, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe. Der bildhafte Schreibstil ist großartig zu lesen, die Beschreibungen der Personen und der Landschaft so hervorragend gelungen, daß ich augenblicklich alles direkt vor mir gesehen habe. Mit Kea habe ich den Duft der Äpfel, das Rauschen der Blätter im Wind , das Fell ihres Ponys Charlotte genossen, bin mit ihr auf Stelzen auf dem Deich an der Elbe entlang gelaufen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Kea, Kristen und Rosa erzählt, die Spannung ist dadurch unglaublich hoch und steigert sich außerdem zusehends, bis hin zum Schluß.
Die ( meisten ) Charaktere sind sympathisch ausgearbeitet und mir mit jedem Kapitel mehr ans Herz gewachsen. Nicht nur Kea , auch die anderen , haben ihre Eigenarten, Ecken und Kanten, kleine Geheimnise und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das macht sie umso authentischer. Ich habe so sehr mit ihnen mitgefiebert, gebangt und gehofft, ihre Träume und Ängste hautnah gespürt. Besonders beeindruckt hat mich Kea, die willensstark für ihre Zukunftsträume kämpft.
Rebekka Eder hat das Leben auf dieser Elbinsel , mit den politischen und gesellschaftlichen Regeln , Gesetzen , Pflichten und Herausforderungen hervorragend recherchiert und dargestellt. Eine absolut spannende Zeitreise, bei der mir die Schicksale der Menschen in den Zeiten der Cholera besonders nahe gingen.
Im sehr interessanten Nachwort erfährt man noch mehr über die unruhigen Zeiten auf Finkenwerder und über die Inspiration Rebekka Eders, die sie zum Schreiben dieser großartigen Dilogie veranlasst hat.
Von mir kann es nur eine hundertprozentige Leseempfehlung und volle Sternezahl geben.
Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, den zweiten Teil ,, Getrennte Träume " lesen zu können, um Kea und ihren Weg weiter zu begleiten. Am 16. April 2027 wird es soweit sein.