Zwischen Apfelbäumen am Rande der Elbe: ein Roman, der unter die Haut geht
Kea Loop wächst wohlbehütet auf Finkenwerder des frühen 20. Jahrhunderts auf. Obwohl ihre Mutter schon früh verstarb, wandelt sie ohne das Wissen ihres Vaters auf ihren Spuren und verfolgt einen Traum: Sie möchte die ganz besondere Apfelsorte züchten. Doch eine alte Familienfehde und ein Schicksal, was ganz Hamburg beeinflussen wird, erschwert ihr diesen Traum.
Rebekka Eder schafft es wie keine andere, eine gemütliche und zugleich spannende und bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Die Zeit um die letzte Cholera Pandemie, die Mythen und Irrglauben der damaligen Bewohner Hamburgs und die Schere zwischen Arm und Reich finden ebenso Raum wie eine unmögliche Liebe. Genau dieser Balanceact hat mich total verzaubert. Kristen, Kea, Rosa und all die anderen haben einen wohlverdienten Platz in dieser Geschichte und ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Einige Charaktere zeigen erschreckend das damalige Frauenbild (oder Männerbild) und vor allem die medizinischen Missstände werden besonders deutlich. Ein weiterer Aspekt, der die Charakterin Rosa betrifft, hat mich emotional sehr berührt und das Thema wurde feinfühlig in die Haupthandlung eingewebt. Das Ende wurde nochmal richtig spannend und stellt alles auf den Kopf, was ich mir von der Geschichte ausgemalt habe. Ich freue mich riesig auf Band 2 und kann diese Dilogie jeder empfehlen, die in die Geschichte Hamburgs eintauchen möchte und 2 abwechlsungsreiche Charaktere auf dem Weg zur Liebe begleiten möchte.
Rebekka Eder schafft es wie keine andere, eine gemütliche und zugleich spannende und bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Die Zeit um die letzte Cholera Pandemie, die Mythen und Irrglauben der damaligen Bewohner Hamburgs und die Schere zwischen Arm und Reich finden ebenso Raum wie eine unmögliche Liebe. Genau dieser Balanceact hat mich total verzaubert. Kristen, Kea, Rosa und all die anderen haben einen wohlverdienten Platz in dieser Geschichte und ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Einige Charaktere zeigen erschreckend das damalige Frauenbild (oder Männerbild) und vor allem die medizinischen Missstände werden besonders deutlich. Ein weiterer Aspekt, der die Charakterin Rosa betrifft, hat mich emotional sehr berührt und das Thema wurde feinfühlig in die Haupthandlung eingewebt. Das Ende wurde nochmal richtig spannend und stellt alles auf den Kopf, was ich mir von der Geschichte ausgemalt habe. Ich freue mich riesig auf Band 2 und kann diese Dilogie jeder empfehlen, die in die Geschichte Hamburgs eintauchen möchte und 2 abwechlsungsreiche Charaktere auf dem Weg zur Liebe begleiten möchte.