Zwischen Apfelblüten und großen Entscheidungen
Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, durch die Obstgärten von Finkenwerder zu spazieren. Die Beschreibungen der Apfelbäume, der Natur und des alten Gartens haben in mir viele Bilder entstehen lassen und der Geschichte eine ganz besondere Wärme verliehen. Der Apfelgarten ist für mich weit mehr als nur ein Schauplatz. Er steht für Erinnerungen, Hoffnung und den Wunsch, etwas Wertvolles zu bewahren. Genau das hat mich sehr angesprochen.
Kea war mir von Anfang an sympathisch. Sie fügt sich nicht einfach den Erwartungen ihrer Zeit, sondern versucht ihren eigenen Weg zu finden. Dabei bleibt sie trotzdem glaubwürdig und wirkt nie übertrieben mutig. Auch Kristen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die unter den damaligen Umständen alles andere als selbstverständlich ist. Gerade weil ihre Liebe auf so viele Hindernisse trifft, habe ich ihnen besonders die Daumen gedrückt.
Ebenso gefallen hat mir die Bedeutung der Familie innerhalb der Geschichte. Nicht jede Entscheidung ist leicht nachzuvollziehen, doch gerade dadurch wirken die Figuren sehr menschlich. Auch die historischen Ereignisse fügen sich stimmig in die Handlung ein und machen deutlich, wie sehr politische Grenzen und die Cholera das Leben der Menschen beeinflusst haben.
Der Schreibstil liest sich ruhig, bildhaft und angenehm flüssig. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt wunderbar zur Atmosphäre des Romans. Es macht schon vor dem Lesen neugierig auf die Geschichte.
Das Ende lässt noch viele Fragen offen, aber genau dadurch freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und werde Kea und ihren Apfelgarten sicher nicht so schnell vergessen.
Kea war mir von Anfang an sympathisch. Sie fügt sich nicht einfach den Erwartungen ihrer Zeit, sondern versucht ihren eigenen Weg zu finden. Dabei bleibt sie trotzdem glaubwürdig und wirkt nie übertrieben mutig. Auch Kristen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die unter den damaligen Umständen alles andere als selbstverständlich ist. Gerade weil ihre Liebe auf so viele Hindernisse trifft, habe ich ihnen besonders die Daumen gedrückt.
Ebenso gefallen hat mir die Bedeutung der Familie innerhalb der Geschichte. Nicht jede Entscheidung ist leicht nachzuvollziehen, doch gerade dadurch wirken die Figuren sehr menschlich. Auch die historischen Ereignisse fügen sich stimmig in die Handlung ein und machen deutlich, wie sehr politische Grenzen und die Cholera das Leben der Menschen beeinflusst haben.
Der Schreibstil liest sich ruhig, bildhaft und angenehm flüssig. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt wunderbar zur Atmosphäre des Romans. Es macht schon vor dem Lesen neugierig auf die Geschichte.
Das Ende lässt noch viele Fragen offen, aber genau dadurch freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und werde Kea und ihren Apfelgarten sicher nicht so schnell vergessen.