Bewegen und aufwühlend, wie das Meer
Da ich bereits die zwei anderen Bücher der Autorin gelesen habe, bin ich erfreut darüber, dass auch dieses in der Gestaltung des Covers sich an den zwei anderen anlehnt.
Ich finde diesen ersten Leseeindruck so vielversprechend, weil hier für den Leser direkt Bezug auf den Titel genommen wird. „An diesem Tag hatte er die See das erste Mal singen gehört“. So oft erschließt einem als Leser erst zum Schluß die Sinnigkeit des Titels, nicht selten auch die Unsinnigkeit. Manchmal, selten zwar, aber immerhin – scheint es gar keine Verbindung zum Titel geben.
Die Sprache des Buches ist Ausdrucksstark, ich fühlte mich sofort hineingezogen in das Geschehen, sowohl in das der Gegenwart,als auch der Vergangenheit. Beinahe ist es mir gewesen, als hörte ich die Wellen tatsächlich rauschen. Und dann dieses Gefühl, dass etwas schlimmes geschehen ist, als Kristiane im Fieberwahn immer wieder einen Namen ruft.
Die Vorstellung, das Kristiane Ihren Mann ganz alleine für die Beerdigung fertig gemacht hat, hat mich sehr berührt. Sie scheint eine starke Frau zu sein. Man möchte mehr erfahren über sie, und Ihr Leben. Und auch wie es zu dieser Tragödie kommen konnte. Dieser Abschnitt nimmt einen als Leser mit. Man möchte mit dem Charakter auf Reisen gehen und alles ergründen. Und obwohl die Beerdigung eine durchaus traurige Angelegenheit ist fand ich es sehr interessant zu lesen, wie eo eine Beerdigung von Seeleuten von Statten geht. Wie die Menschen in den Booten sitzen blieben, und auch das der Pastor erst bei der nächsten Gelegenheit seine Worte sprechen würde. Man taucht ein in eine völlig andere Welt. Jeder der selbst schon einmal einen solchen Verlust erlitten hat fühlt mit Kristaina, als sie mit Gott hadert und ihn fragt wieso alles so kommen musste. Bei der Geburt des Kindes musste ich an den Spruch denken, das ein Mensch stirbt, und dafür ein anderer geboren wird. Geben und nehmen. Kristiane hat zwar Anders verloren, aber dafür ihren Sohn bekommen. Auch das hat mich total berührt. Es war schön zu lesen wie sie mit der Geburt Ihres Sohnes wieder neue kraft schöpft und wie Fest das Band zwischen Ihr und Ihrem Kind ist. Ich bin gespannt wie sich Kristiane in dieser rauhen Welt behaupten wird. Wie sie es schafft den Lotsenposten in der Familie aufrecht zu erhalten, was Angesichts der Tatsache, dass sie eine Frau ist, schwer werden dürfte. Die ersten Seiten des Buches machen neugierig auf das, was da noch kommen mag. Ich hoffe auf die Geschichte einer starken Frau mit Beschreibungen der norwegischen Küste
Ich finde diesen ersten Leseeindruck so vielversprechend, weil hier für den Leser direkt Bezug auf den Titel genommen wird. „An diesem Tag hatte er die See das erste Mal singen gehört“. So oft erschließt einem als Leser erst zum Schluß die Sinnigkeit des Titels, nicht selten auch die Unsinnigkeit. Manchmal, selten zwar, aber immerhin – scheint es gar keine Verbindung zum Titel geben.
Die Sprache des Buches ist Ausdrucksstark, ich fühlte mich sofort hineingezogen in das Geschehen, sowohl in das der Gegenwart,als auch der Vergangenheit. Beinahe ist es mir gewesen, als hörte ich die Wellen tatsächlich rauschen. Und dann dieses Gefühl, dass etwas schlimmes geschehen ist, als Kristiane im Fieberwahn immer wieder einen Namen ruft.
Die Vorstellung, das Kristiane Ihren Mann ganz alleine für die Beerdigung fertig gemacht hat, hat mich sehr berührt. Sie scheint eine starke Frau zu sein. Man möchte mehr erfahren über sie, und Ihr Leben. Und auch wie es zu dieser Tragödie kommen konnte. Dieser Abschnitt nimmt einen als Leser mit. Man möchte mit dem Charakter auf Reisen gehen und alles ergründen. Und obwohl die Beerdigung eine durchaus traurige Angelegenheit ist fand ich es sehr interessant zu lesen, wie eo eine Beerdigung von Seeleuten von Statten geht. Wie die Menschen in den Booten sitzen blieben, und auch das der Pastor erst bei der nächsten Gelegenheit seine Worte sprechen würde. Man taucht ein in eine völlig andere Welt. Jeder der selbst schon einmal einen solchen Verlust erlitten hat fühlt mit Kristaina, als sie mit Gott hadert und ihn fragt wieso alles so kommen musste. Bei der Geburt des Kindes musste ich an den Spruch denken, das ein Mensch stirbt, und dafür ein anderer geboren wird. Geben und nehmen. Kristiane hat zwar Anders verloren, aber dafür ihren Sohn bekommen. Auch das hat mich total berührt. Es war schön zu lesen wie sie mit der Geburt Ihres Sohnes wieder neue kraft schöpft und wie Fest das Band zwischen Ihr und Ihrem Kind ist. Ich bin gespannt wie sich Kristiane in dieser rauhen Welt behaupten wird. Wie sie es schafft den Lotsenposten in der Familie aufrecht zu erhalten, was Angesichts der Tatsache, dass sie eine Frau ist, schwer werden dürfte. Die ersten Seiten des Buches machen neugierig auf das, was da noch kommen mag. Ich hoffe auf die Geschichte einer starken Frau mit Beschreibungen der norwegischen Küste