Raues Norwegen

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beaswissgirl Avatar

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Das Buch passt vom Stil her zu den anderen Romanen der Autorin, von daher hat es Wiedererkennungswert, wirkt irgendwie wie ein Gemälde und passt zur Story.

Der Schreibstil ist schnörkellos, schlicht und lässt sich sehr angenehm lesen. Geschildert wird bis zum Ende der Leseprobe aus einer Perspektive und die Zeitebene wechselt nicht. Wir lernen schon zu Beginn mehrere Charaktere kennen, weshalb ich zuerst etwas Zeit benötigte sie alle zuordnen zu können. Ich denke mit dem Fortschreiten der Geschichte werden die Figuren noch konkreter ausgearbeitet und wir erhalten einen tieferen Einblick.

Ich mag wie Trude Teige erzählt, unaufgeregt, dennoch irgendwie intensiv mit einer rauen Melancholie.

Ich würde gerne weiterlesen und ihr Debut entdecken, mich wieder nach Norwegen entführen und auf eine neue Thematik einlassen