Eine starke Frau
Kristiana ist eine starke junge Frau, sie hat ihrem Vater versprochen dass das Lotsenamt immer in ihrer Familie bleibt. Ein schweres Versprechen denn als Frau obwohl sie die Fähigkeiten hat, darf sie es nicht ausüben. Als sie Witwe wird muss sie bald wieder heiraten und dieser Mann muss die Lotsenprüfung ablegen. Gegen alle Widerstände erfüllt sie ihre Aufgabe.
Es geschieht eigentlich wenig in diesem Buch, denn das Leben auf der kargen Nordseeinsel in Norwegen bietet wenig. Außer sehr viel Arbeit die oft gerade nur zum Überleben reicht. Für die Frauen ist es noch schlimmer denn sie müssen zuhause warten bis die Männer vom Fischfang zurückkehren und oft kommen sie nicht wieder. Dann sind sie mit den Kindern allein. Angesichts dieser Umstände bleiben sie oft Witwen und haben wenig für ihren Lebensunterhalt.
Dieses Leben erzählt die Autorin atmosphärisch sehr dicht, so intensiv das man sich in diesen Ort hinein versetzt fühlt. Man riecht den Fisch, hört das Meer und hat Angst, Angst bis in die Knochen um den Mann der überfällig ist.
Beim Lesen spürt man selber die Wut, wenn man als Frau als Mensch zweiter Klasse angesehen wird, vor allem wenn die Überheblichkeit der Männer einfach nur albern wirkt.
Diese Intensität schaffen wenig Autoren, es gibt spannende Bücher die man nicht aus der Hand legen kann weil man wissen will wie es weitergeht, bei diesem Buch ist es ein ganz besonderes Gefühl: man will nicht auftauchen aus dieser so anderen Welt, man will bleiben Und Kristiana hautnah erleben und an ihrer Stärke teilnehmen, das geht nur wenn man weiterhin in diesem Buch versunken bleibt. Daraus auftauchen zurück in unserem komfortablen Alltag ist wie ein Schock.
Ich habe das Buch durch gesuchtet und bin dennoch nicht damit fertig, es wird lange nachhallen.
Es geschieht eigentlich wenig in diesem Buch, denn das Leben auf der kargen Nordseeinsel in Norwegen bietet wenig. Außer sehr viel Arbeit die oft gerade nur zum Überleben reicht. Für die Frauen ist es noch schlimmer denn sie müssen zuhause warten bis die Männer vom Fischfang zurückkehren und oft kommen sie nicht wieder. Dann sind sie mit den Kindern allein. Angesichts dieser Umstände bleiben sie oft Witwen und haben wenig für ihren Lebensunterhalt.
Dieses Leben erzählt die Autorin atmosphärisch sehr dicht, so intensiv das man sich in diesen Ort hinein versetzt fühlt. Man riecht den Fisch, hört das Meer und hat Angst, Angst bis in die Knochen um den Mann der überfällig ist.
Beim Lesen spürt man selber die Wut, wenn man als Frau als Mensch zweiter Klasse angesehen wird, vor allem wenn die Überheblichkeit der Männer einfach nur albern wirkt.
Diese Intensität schaffen wenig Autoren, es gibt spannende Bücher die man nicht aus der Hand legen kann weil man wissen will wie es weitergeht, bei diesem Buch ist es ein ganz besonderes Gefühl: man will nicht auftauchen aus dieser so anderen Welt, man will bleiben Und Kristiana hautnah erleben und an ihrer Stärke teilnehmen, das geht nur wenn man weiterhin in diesem Buch versunken bleibt. Daraus auftauchen zurück in unserem komfortablen Alltag ist wie ein Schock.
Ich habe das Buch durch gesuchtet und bin dennoch nicht damit fertig, es wird lange nachhallen.