Hoffnungen und Tragödien auf See

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Auf der norwegischen Insel an der Westküste ist das Leben hart und von der See und dem Fischfang geprägt. Immer gab es die Sorge, ob der Fang fürs Überleben reichte. Kristiane ist die Tochter des Lotsen und weis um ihre Aufgabe, einen Lotsen für den Fortbestand der Familie zu heiraten. In Anders findet sie einen liebevollen Mann, sie bekommt den kleinen Lisje-Anders, doch ihren Mann nimmt die See. Kristiane wird unter Druck gesetzt, auch wenn sie selbst alle Aufgaben übernehmen kann, die Lotsennummer kann nur ihr Ehemann bekommen. Lars, ihr Freund aus Kindertagen kniet sich in die Prüfungen, er ist ein guter Vater für ihr Kind, dennoch träumt sie von der Leidenschaft, die sie mit dem wohlhabenden, kultivierten Fredrik, erlebte.
Trude Teide zieht einen mit der Beschreibung der Landschaft, des harten Lebens und den Hoffnungen und Tragödien der See, der Lebensweise der Insulaner, die stark vom Patriarchat geprägt ist, in ihren Bann. Man lebt und leidet mit der selbstbewussten Kristiane mit, die sich gegen Konventionen auflehnt. Atmosphärisch dicht erzählt und glücklicherweise gibt es bald eine Fortsetzung dieser spannenden Geschichte.