Unbedingtes Highlight
Als „literarischer Krimi“ bezeichnet, besticht dieses Hype-Buch in der Tat mit Spannung, aber auch einer unvergleichlichen Atmosphäre, intelligent verwobenen Handlungssträngen und einer unfassbaren Familiengeschichte.
Der Titel ist Programm: Panik -> Pan, der griechische Gott des Waldes: „Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren. Und den Verstand.“
Das erste Drittel führt viele verschiedene Personen ein. Die Art, auf die Autorin sie in die Geschichte einbettet, mag ich sehr. Ebenso geht es mir auch mit dem Ort: das Camp, Haus Self-Reliance, die Umgebung - alles sehr anschaulich. Auch die Mischung aus unterschiedlichen Altersklassen der Figuren ist sehr angenehm.
Viele Kapitel beginnen mit meist recht kurzen Sätzen: „Das Bett ist leer.“, „Louise läuft.“ Dadurch ist man sofort in einer Situation und im Kontext der Geschichte ahnt man schon, hier wird gleich etwas passieren.
Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber die Handlung spitzt sich unter anderem durch Zeitsprünge zu, was manchmal verwirrend sein kann, aber hier kam ich damit wunderbar zurecht. Mit dem Fortschreiten der Geschichte allerdings war es manchmal schwer auszuhalten, nicht direkt zu erfahren wie es im jeweiligen Zeitabschnitt weitergeht.
Die Spannung steigert sich in jedem Erzählstrang stetig und ich finde es ganz großartig. Über so viele gelegte Spuren kann man nachdenken, über so viele Figuren, ihre jeweilige Rolle im Gesamtbild, die Möglichkeiten sind vielfältig - was für ein Spaß.
Für mich völlig zu Recht gehypt ist „Der Gott des Waldes“ ein atmosphärisches, klug konstruiertes und unbedingtes Jahreshighlight.
Der Titel ist Programm: Panik -> Pan, der griechische Gott des Waldes: „Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren. Und den Verstand.“
Das erste Drittel führt viele verschiedene Personen ein. Die Art, auf die Autorin sie in die Geschichte einbettet, mag ich sehr. Ebenso geht es mir auch mit dem Ort: das Camp, Haus Self-Reliance, die Umgebung - alles sehr anschaulich. Auch die Mischung aus unterschiedlichen Altersklassen der Figuren ist sehr angenehm.
Viele Kapitel beginnen mit meist recht kurzen Sätzen: „Das Bett ist leer.“, „Louise läuft.“ Dadurch ist man sofort in einer Situation und im Kontext der Geschichte ahnt man schon, hier wird gleich etwas passieren.
Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber die Handlung spitzt sich unter anderem durch Zeitsprünge zu, was manchmal verwirrend sein kann, aber hier kam ich damit wunderbar zurecht. Mit dem Fortschreiten der Geschichte allerdings war es manchmal schwer auszuhalten, nicht direkt zu erfahren wie es im jeweiligen Zeitabschnitt weitergeht.
Die Spannung steigert sich in jedem Erzählstrang stetig und ich finde es ganz großartig. Über so viele gelegte Spuren kann man nachdenken, über so viele Figuren, ihre jeweilige Rolle im Gesamtbild, die Möglichkeiten sind vielfältig - was für ein Spaß.
Für mich völlig zu Recht gehypt ist „Der Gott des Waldes“ ein atmosphärisches, klug konstruiertes und unbedingtes Jahreshighlight.