Nostalgischer Schneezauber und ein kleiner Junge mit großem Herzen

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Diese wenigen Seiten versprühen sofort eine herrlich wohlige Wärme! Die rotzfrechen Skizzen von Adam Stower atmen genau diese wunderbare britische Leichtigkeit, und das verschneite London der Achtzigerjahre packt mich mit seinem Maronenduft sofort atmosphärisch ein.

Was mir an diesem ersten Einblick aber am allermeisten gefällt, ist der kleine Elvis. Es tut richtig gut, in einem Kinderbuch mal keinen verwöhnten Fratz zu sehen, sondern einen Zehnjährigen, der den schweren Alltag seiner Mutter als Krankenschwester sieht und jeden Penny im Sparschwein hütet, nur um ihr zu Weihnachten eine kleine Freude zu machen. Das rührt mich als Mensch ganz ehrlich an und gibt diesem kurzen Vorgeschmack sofort ein richtig starkes, feinfühliges Herz.

Dass der Autor das Ganze mit schrulligen Figuren, einem Hauch Schabernack und dem verlockenden Kaufhaus-Tresor an Heiligabend anreichert, legt für meinen Geschmack einen verflixt cleveren Köder. Man möchte nach dem Reinschnuppern einfach sofort wissen, wie dieser geplante Kaufhaus-Coup und die rührende Weihnachtsüberraschung am Ende zusammenpassen. Ein herrlich stimmungsvoller Einstieg, der Lust auf mehr macht!