Actionreicher Kinder-Weihnachts-Krimi, der nicht ganz überzeugt
In David Walliams neuestem Kinderbuch „Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau“ wird endlich der größte Wunsch des kleinen Elvis erfüllt: An Heiligabend darf er in Londons riesigem Spielzeugkaufhaus „Londinium“ den Weihnachtsmann treffen. Ihm möchte er unbedingt seinen größten Wunsch mitteilen: Elvis will endlich seinen Vater wiedersehen.
Als Elvis dann dem Weihnachtsmann gegenübersteht, erlebt er eine unfassbare Überraschung: Der Weihnachtsmann selbst ist sein Vater!
Doch die große Wiedersehensfreude bleibt aus, denn die beiden werden versehentlich im Kaufhaus eingeschlossen und kommen damit einer fiesen Verbrecher-Bande auf die Spur: Die Banditen in Form von boshaften Weihnachtselfen wollen den Safe knacken und das Fest ruinieren. Allerdings haben sie nicht damit gerechnet, dass Elvis und sein Vater das verhindern wollen. Eine rasante Jagd durch die Spielzeugabteilung beginnt ...
Die kurzen Kapitel, die witzigen Schwarz-Weiß-Illustrationen sowie die Wort-Hervorhebungen im Text sorgen dafür, dass auch Lesemuffel nicht überfordert werden.
Insgesamt konnte das Buch jedoch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Zwar ist das Buch durchaus unterhaltsam und sehr actionreich; was mich aber gestört hat, waren die zahlreichen Klischees und Stereotypen. Die Bösewichte sind so schablonenhaft böse, wie man es aus jedem zehnten Weihnachts-Animationsfilm schon kennt. Der Autor hat sich auch extrem großzügig bei Klassikern wie „Kevin - Allein zu Haus“ inspirieren lassen, um es mal nett zu formulieren. Der britische Humor wirkt mir stellenweise zu bemüht – ich hatte hier echt mehr erwartet.
Auch die emotionale Vater-Sohn-Zusammenführung fand ich nicht ganz überzeugend und recht vorhersehbar; das Ende deutet schon auf eine Fortsetzung hin ... Die werden wir jedoch eher nicht mehr lesen.
Wir vergeben 3 von 5 Sternen.
Vielen Dank an den rotfuchs Verlag und Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚
Als Elvis dann dem Weihnachtsmann gegenübersteht, erlebt er eine unfassbare Überraschung: Der Weihnachtsmann selbst ist sein Vater!
Doch die große Wiedersehensfreude bleibt aus, denn die beiden werden versehentlich im Kaufhaus eingeschlossen und kommen damit einer fiesen Verbrecher-Bande auf die Spur: Die Banditen in Form von boshaften Weihnachtselfen wollen den Safe knacken und das Fest ruinieren. Allerdings haben sie nicht damit gerechnet, dass Elvis und sein Vater das verhindern wollen. Eine rasante Jagd durch die Spielzeugabteilung beginnt ...
Die kurzen Kapitel, die witzigen Schwarz-Weiß-Illustrationen sowie die Wort-Hervorhebungen im Text sorgen dafür, dass auch Lesemuffel nicht überfordert werden.
Insgesamt konnte das Buch jedoch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Zwar ist das Buch durchaus unterhaltsam und sehr actionreich; was mich aber gestört hat, waren die zahlreichen Klischees und Stereotypen. Die Bösewichte sind so schablonenhaft böse, wie man es aus jedem zehnten Weihnachts-Animationsfilm schon kennt. Der Autor hat sich auch extrem großzügig bei Klassikern wie „Kevin - Allein zu Haus“ inspirieren lassen, um es mal nett zu formulieren. Der britische Humor wirkt mir stellenweise zu bemüht – ich hatte hier echt mehr erwartet.
Auch die emotionale Vater-Sohn-Zusammenführung fand ich nicht ganz überzeugend und recht vorhersehbar; das Ende deutet schon auf eine Fortsetzung hin ... Die werden wir jedoch eher nicht mehr lesen.
Wir vergeben 3 von 5 Sternen.
Vielen Dank an den rotfuchs Verlag und Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚