Unterhaltsam, aber stellenweise sehr wild
Elvis lebt gemeinsam mit seiner Mama. Obwohl sie nicht besonders viel Geld haben, möchte sie ihm seinen größten Weihnachtswunsch erfüllen. Einen Besuch bei Santa Claus höchst persönlich. Im Londinium, dem größten Spielzeugladen in ganz London. Doch das Geld reicht nur für ein Ticket und die Zeit bei Santa ist begrenzt. Doch schnell entwickelt sich die ganze Sache zu einem großen Abenteuer. Eine Diebesbande möchte den Spielzeugladen ausrauben. Gemeinsam mit Santa und dem diensthabenden Wachmann will Elvis das um jeden Preis verhindern.
Bald kommt die Weihnachtszeit und ich liebe es, passende Bücher zu den Jahreszeiten zu lesen. Auch bei den Kinderbüchern schaue ich jedes Jahr nach neuer Lektüre. Da meine älteste Tochter nicht so gerne liest, dachte ich mir, dass dieses Buch genau das richtige für sie sein könnte. Denn es ist relativ groß geschrieben, hat so einige Comicelemente und viele Illustrationen. So kommt man ziemlich schnell vorwärts und es ist - gerade für Lesemuffel - so deutlich unterhaltsamer, als wenn man nur den reinen Text hat.
Außerdem ist die Geschichte auch ziemlich unterhaltsam und lustig und ich selbst musste auch einige Male schmunzeln. Tatsächlich lebt der Humor aber auch von völliger Übertreibung. Ein unrealistisches Szenario reiht sich an das nächste und die Szenen werden im Verlauf der Geschichte immer wilder. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder das richtig super finden. Hauptsache höher, schneller, weiter, wilder. Aber mir wurde es irgendwann einfach zu viel und ich habe mich dabei erwischt, wie ich kurz davor war, die Augen zu verdrehen, weil ich es so schlimm übertrieben fand.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass eben meine große Tochter, die nicht gerne liest, sich das Buch sofort geschnappt hat, als ich sie es gesehen hat und es sogar freiwillig gelesen hat, als ich ihr vorgeschlagen habe, dass sie doch mal etwas lesen könnte. Ich denke also wirklich, dass das Buch genau dieses Ziel erreicht und Kinder zum Lesen bringt, die es sonst eher nicht tun würden. Und das ist ja dann genau das, was so ein Buch auch tun sollte.
Ich habe als Erwachsene sicherlich einen kritischeren Blick auf das Ganze, als es ein Kind haben wird. Da ich aber recht viele Kinderbücher lese und das auch gerne mache, habe ich hier auch einen gewissen Anspruch. Und da kann diese Geschichte nicht ganz mithalten. Auch wenn sie kurzweilig und unterhaltsam ist, war es mir persönlich zu viel und zu übertrieben, aber für Kinder ist das glaube ich genau richtig.
Die Illustrationen unterstreichen dies und sind tatsächlich gut gelungen. Sie sind lebendig und lustig und dass der Leser persönlich angesprochen wird, trägt sein übriges dazu dabei, dass Kinder dieses Buch sicherlich sehr gerne lesen werden.
Bald kommt die Weihnachtszeit und ich liebe es, passende Bücher zu den Jahreszeiten zu lesen. Auch bei den Kinderbüchern schaue ich jedes Jahr nach neuer Lektüre. Da meine älteste Tochter nicht so gerne liest, dachte ich mir, dass dieses Buch genau das richtige für sie sein könnte. Denn es ist relativ groß geschrieben, hat so einige Comicelemente und viele Illustrationen. So kommt man ziemlich schnell vorwärts und es ist - gerade für Lesemuffel - so deutlich unterhaltsamer, als wenn man nur den reinen Text hat.
Außerdem ist die Geschichte auch ziemlich unterhaltsam und lustig und ich selbst musste auch einige Male schmunzeln. Tatsächlich lebt der Humor aber auch von völliger Übertreibung. Ein unrealistisches Szenario reiht sich an das nächste und die Szenen werden im Verlauf der Geschichte immer wilder. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder das richtig super finden. Hauptsache höher, schneller, weiter, wilder. Aber mir wurde es irgendwann einfach zu viel und ich habe mich dabei erwischt, wie ich kurz davor war, die Augen zu verdrehen, weil ich es so schlimm übertrieben fand.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass eben meine große Tochter, die nicht gerne liest, sich das Buch sofort geschnappt hat, als ich sie es gesehen hat und es sogar freiwillig gelesen hat, als ich ihr vorgeschlagen habe, dass sie doch mal etwas lesen könnte. Ich denke also wirklich, dass das Buch genau dieses Ziel erreicht und Kinder zum Lesen bringt, die es sonst eher nicht tun würden. Und das ist ja dann genau das, was so ein Buch auch tun sollte.
Ich habe als Erwachsene sicherlich einen kritischeren Blick auf das Ganze, als es ein Kind haben wird. Da ich aber recht viele Kinderbücher lese und das auch gerne mache, habe ich hier auch einen gewissen Anspruch. Und da kann diese Geschichte nicht ganz mithalten. Auch wenn sie kurzweilig und unterhaltsam ist, war es mir persönlich zu viel und zu übertrieben, aber für Kinder ist das glaube ich genau richtig.
Die Illustrationen unterstreichen dies und sind tatsächlich gut gelungen. Sie sind lebendig und lustig und dass der Leser persönlich angesprochen wird, trägt sein übriges dazu dabei, dass Kinder dieses Buch sicherlich sehr gerne lesen werden.