Weihnachtschaos mit Lachgarantie 🎄
Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau von David Walliams haben mein siebenjähriger Sohn und ich gemeinsam gelesen. Nachdem uns bereits Gangsta-Oma und Gangsta-Oma schlägt zurück gefallen hatten, waren wir gespannt auf sein neues Weihnachtsabenteuer. Und auch diesmal wurden wir insgesamt gut unterhalten!
Meinem Sohn hat die Geschichte richtig gut gefallen. Besonders die fiesen Elfen als Bösewichte fand er gelungen, und ihm war das Happy End wichtig. Allerdings brauchte es anfangs ein wenig Überzeugungsarbeit, um ihn zum Weiterlesen zu motivieren. Die ersten Kapitel sind nämlich durchaus traurig: Elvis' Vater verschwindet plötzlich und lässt seinen Sohn über Jahre zurück. Das hat meinen eher sensiblen Sohn beschäftigt und zunächst verunsichert. Sobald die Geschichte dann aber in die humorvolle Richtung ging, hatte David Walliams ihn wieder eingefangen – und es gab viele Stellen, an denen er laut lachen musste.
Typisch für Walliams entwickelt sich ein rasantes und ziemlich chaotisches Abenteuer. Im Londinium, dem größten Spielzeugkaufhaus, überschlagen sich die Ereignisse, und Elvis muss gemeinsam mit seinem Vater einiges in Bewegung setzen. Es ist definitiv kein besinnliches Weihnachtsbuch, sondern eine turbulente, humorvolle Geschichte mit viel Tempo. Gerade beim abendlichen Vorlesen sollte man vielleicht bedenken, dass sie eher zum Aufdrehen als zum Runterkommen einlädt.
Mir haben die zahlreichen Illustrationen wieder sehr gut gefallen. Auch mit der Typografie wird gespielt: unterschiedliche Schriftgrößen, kursive Passagen und allerlei visuelle Effekte machen das Lesen abwechslungsreich. Allerdings fand ich die Gestaltung in diesem Buch stellenweise etwas übertrieben. Einige der lautmalerischen Comic-Effekte habe ich nach einiger Lesezeit weggelassen. Eine schöne Idee ist außerdem, dass jedes Kapitel nach einem Elvis-Song benannt ist.
Ob sich das Buch bereits zum selbstständigen Lesen eignet, kann ich für Siebenjährige nur schwer beurteilen. Für uns war es jedenfalls ein schönes Vorleseerlebnis. Gerade als gemeinsames Weihnachtsbuch kann ich es empfehlen – vorausgesetzt, man mag es turbulent, frech und humorvoll statt besinnlich. Uns beiden hat es gefallen, und mein Sohn würde es definitiv weiterempfehlen!
Meinem Sohn hat die Geschichte richtig gut gefallen. Besonders die fiesen Elfen als Bösewichte fand er gelungen, und ihm war das Happy End wichtig. Allerdings brauchte es anfangs ein wenig Überzeugungsarbeit, um ihn zum Weiterlesen zu motivieren. Die ersten Kapitel sind nämlich durchaus traurig: Elvis' Vater verschwindet plötzlich und lässt seinen Sohn über Jahre zurück. Das hat meinen eher sensiblen Sohn beschäftigt und zunächst verunsichert. Sobald die Geschichte dann aber in die humorvolle Richtung ging, hatte David Walliams ihn wieder eingefangen – und es gab viele Stellen, an denen er laut lachen musste.
Typisch für Walliams entwickelt sich ein rasantes und ziemlich chaotisches Abenteuer. Im Londinium, dem größten Spielzeugkaufhaus, überschlagen sich die Ereignisse, und Elvis muss gemeinsam mit seinem Vater einiges in Bewegung setzen. Es ist definitiv kein besinnliches Weihnachtsbuch, sondern eine turbulente, humorvolle Geschichte mit viel Tempo. Gerade beim abendlichen Vorlesen sollte man vielleicht bedenken, dass sie eher zum Aufdrehen als zum Runterkommen einlädt.
Mir haben die zahlreichen Illustrationen wieder sehr gut gefallen. Auch mit der Typografie wird gespielt: unterschiedliche Schriftgrößen, kursive Passagen und allerlei visuelle Effekte machen das Lesen abwechslungsreich. Allerdings fand ich die Gestaltung in diesem Buch stellenweise etwas übertrieben. Einige der lautmalerischen Comic-Effekte habe ich nach einiger Lesezeit weggelassen. Eine schöne Idee ist außerdem, dass jedes Kapitel nach einem Elvis-Song benannt ist.
Ob sich das Buch bereits zum selbstständigen Lesen eignet, kann ich für Siebenjährige nur schwer beurteilen. Für uns war es jedenfalls ein schönes Vorleseerlebnis. Gerade als gemeinsames Weihnachtsbuch kann ich es empfehlen – vorausgesetzt, man mag es turbulent, frech und humorvoll statt besinnlich. Uns beiden hat es gefallen, und mein Sohn würde es definitiv weiterempfehlen!