Überraschend bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten, der eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR recherchiert. 127 Menschen gelangten vom Bahnhof Friedrichstraße in den Westen. In neu entdeckten Stasi-Akten stößt er auf Hartung, der als ehemaliger Stellwerksmeister die Flucht eingefädelt haben soll. Die Geschichte lässt sich insgesamt gut und flüssig lesen. Allerdings blieb der erhoffte Humor für mich weitgehend aus. Auch die Liebesgeschichte konnte mich emotional nicht wirklich abholen. Interessanterweise hat mir die Verfilmung, die ich letzte Woche im Kino angesehen habe, hier deutlich besser gefallen als das Buch. Ich fand die Verfilmung tatsächlich von der Geschichte einfach runder, der Humor kam besser rüber und vor allem das Ende hat für da besser gefallen. Vielleicht lag es auch daran, dass im Film die Geschichte umstrukturiert wurde.