Venedig, Neuanfang und ein Hauch von Liebe

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susiecue Avatar

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chon nach den ersten Seiten hatte mich Der kleine Buchladen am Canal Grande von Roberta Gregorio gedanklich nach Venedig entführt. Die Beschreibungen der Stadt, der kleinen Gassen, der Gondeln und der Lagune haben bei mir sofort Fernweh geweckt. Am liebsten hätte ich selbst meine Koffer gepackt!

Matilde ist mir schnell ans Herz gewachsen. Nach ihrer Scheidung möchte sie in Venedig Abstand vom Alltag gewinnen und herausfinden, was sie eigentlich selbst glücklich macht. Ich mag ihre neugierige Art, ihre Liebe zu Büchern und ihren Wunsch, die Stadt nicht nur als Touristin, sondern wie eine Einheimische kennenzulernen.

Besonders schmunzeln musste ich bei ihrer Begegnung mit Gudrun, die schon auf dem Flug für eine Überraschung sorgt. Und dann gibt es noch Tancredi: charmant anzusehen, aber zunächst alles andere als sympathisch. Da war ich natürlich neugierig, wie es mit den beiden weitergeht.

Was mir an der Leseprobe besonders gefällt, ist die Mischung aus Leichtigkeit, Humor und italienischem Lebensgefühl. Der Schreibstil ist angenehm und so bildhaft, dass ich mich beim Lesen direkt nach Venedig versetzt gefühlt habe.

Mein Fazit: Ich habe Matilde gerne ein Stück auf ihrem Neuanfang begleitet und würde am liebsten sofort weiterlesen. Die Geschichte verspricht eine unterhaltsame Auszeit voller Venedig-Flair, unerwarteter Begegnungen und vielleicht auch ein bisschen Liebe