Hervorragende Erzählkunst
Als ich im Jahr 2021 „Der Kastanienmann“ gelesen habe, äußerte ich bereits den Wunsch, nach einem zweiten Fall für das Ermittlerteam. Nach so vielen Jahren hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass noch etwas nachkommen wird. Umso überraschter war ich, als ich „Der Kuckucksjunge“ in der Verlagsvorschau entdeckt habe. Meine Neugierde war sofort geweckt und ich wollte den Thriller auf jeden Fall lesen.
Soren Sveistrup ist ein wirklich toller zweiter Band gelungen, der mir nochmal besser gefallen hat, als „Der Kastanienmann“.
„Der Kuckucksjunge“ ist mit 660 eng beschriebenen Seiten ein ordentlicher Wälzer. Nicht jeder Autor kann bei diesem Umfang für kontinuierliche Spannung sorgen. Soren Sveistrup gelingt dies gefühlt mit links. Keine einzige Seite habe ich als überflüssig empfunden. Bereits im Prolog hatte mich das Buch durch den Fund einer grausam zugerichteten Leiche und einer gruseligen Atmosphäre gepackt und lies mich auch später nie los
Im weiteren Verlauf geht bis auf kurze Ausnahmen die Geschichte zum Glück nicht ganz so unappetitlich weiter, wie sie begonnen hat. Der Autor benötigt auch keine übertriebene Gewaltdarstellung um die Leser bei der Stange zu halten. Er schafft ein komplexes Rätsel, welches man gerne auflösen möchte.
Mehrere Personen werden von einem Stalker verfolgt, der immer genau zu wissen scheint, wo sich seine Opfer aufhalten. Er treibt die Empfänger seiner Nachrichten an den Rand der psychischen Verzweiflung, bevor er gnadenlos zuschlägt.
Während man manche Opfer nur kurz kennenlernt, bekamen andere mehr Raum, wodurch man intensiv mitfiebert. Besonders das Schicksal einer Person hat mich wirklich getroffen, da wir den Charakter über mehrere Kapitel verfolgt haben.
Die Auflösung kam als schockierender Aha-Moment daher. Ich wäre tatsächlich nicht darauf gekommen und finde es toll, wie man 600 Seiten die Identität geheim halten konnte.
Mir hat zudem sehr gefallen, wie vielschichtig der Thriller aufgebaut ist, da es innerhalb des Kriminalfalls weitere Kriminalfälle gibt.
Da ich das Buch wie erwähnt die ganze Zeit über sehr spannend fand, war ich am Ende überrascht, wie viel spannender es noch werden konnte. Die letzten Kapitel sind ein Wettlauf mit der Zeit und man ist sich nicht sicher, ob alles gut ausgehen wird.
„Der Kuckucksjunge“ war für mich ein ausgesprochen lesenswerter Thriller, der in Sachen Spannung, Aufbau und Ausarbeitung der Charaktere meine volle Punktzahl bekommt.
Soren Sveistrup ist ein wirklich toller zweiter Band gelungen, der mir nochmal besser gefallen hat, als „Der Kastanienmann“.
„Der Kuckucksjunge“ ist mit 660 eng beschriebenen Seiten ein ordentlicher Wälzer. Nicht jeder Autor kann bei diesem Umfang für kontinuierliche Spannung sorgen. Soren Sveistrup gelingt dies gefühlt mit links. Keine einzige Seite habe ich als überflüssig empfunden. Bereits im Prolog hatte mich das Buch durch den Fund einer grausam zugerichteten Leiche und einer gruseligen Atmosphäre gepackt und lies mich auch später nie los
Im weiteren Verlauf geht bis auf kurze Ausnahmen die Geschichte zum Glück nicht ganz so unappetitlich weiter, wie sie begonnen hat. Der Autor benötigt auch keine übertriebene Gewaltdarstellung um die Leser bei der Stange zu halten. Er schafft ein komplexes Rätsel, welches man gerne auflösen möchte.
Mehrere Personen werden von einem Stalker verfolgt, der immer genau zu wissen scheint, wo sich seine Opfer aufhalten. Er treibt die Empfänger seiner Nachrichten an den Rand der psychischen Verzweiflung, bevor er gnadenlos zuschlägt.
Während man manche Opfer nur kurz kennenlernt, bekamen andere mehr Raum, wodurch man intensiv mitfiebert. Besonders das Schicksal einer Person hat mich wirklich getroffen, da wir den Charakter über mehrere Kapitel verfolgt haben.
Die Auflösung kam als schockierender Aha-Moment daher. Ich wäre tatsächlich nicht darauf gekommen und finde es toll, wie man 600 Seiten die Identität geheim halten konnte.
Mir hat zudem sehr gefallen, wie vielschichtig der Thriller aufgebaut ist, da es innerhalb des Kriminalfalls weitere Kriminalfälle gibt.
Da ich das Buch wie erwähnt die ganze Zeit über sehr spannend fand, war ich am Ende überrascht, wie viel spannender es noch werden konnte. Die letzten Kapitel sind ein Wettlauf mit der Zeit und man ist sich nicht sicher, ob alles gut ausgehen wird.
„Der Kuckucksjunge“ war für mich ein ausgesprochen lesenswerter Thriller, der in Sachen Spannung, Aufbau und Ausarbeitung der Charaktere meine volle Punktzahl bekommt.