Ich zähl eins, ich zähl zwei
Man startet spannend in das Buch mit einem Kapitel aus 1992, dessen Geschehnisse nachwirken und im Kopf hängen bleiben. Die folgenden Seiten sind anfangs deutlich ruhiger und bereiten die Ermittlungen sorgfältig vor. Denn zunächst wird hier eine Person vermisst und es ist unklar, ob bzw. in welchem Umfang ermittelt werden muss.
Der Aufbau des Buches ist klassisch. Es können im Verlauf der Ermittlungen immer mehr potenzielle Opfer gefunden werden. Doch trotz deren Identifikation kommen die Ermittler häufig zu spät. Oder vielleicht doch nicht? Denn mit jedem neuen Opfer kommen wichtige Erkenntnisse und Muster zutage, die an späteren Tatorten eine immer größere Rolle spielen.
Die Opfer werden über einen längeren Zeitraum hinweg gestalkt. Sie bekommen Fotos von sich an unterschiedlichen Orten zugeschickt und kurz vor der Tat zusätzlich Abzählreime, die den Countdown verstärken und ein unheimliches und beklemmendes Gefühl erzeugen. Besonders intensiv wirkt dies in den Kapiteln, die aus der Sicht der Opfer erzählt werden. Ihre wachsende Unsicherheit, ihre Furcht und ihre Angst sind spürbar und lassen die Bedrohung noch unmittelbarer erscheinen.
Eine zusätzliche Perspektive erhält die Geschichte durch den Handlungsstrang rund um die Mutter eines früheren Opfers. Verzweifelt, schon fast manisch, kämpft sie darum, dass das Verbrechen an ihrer Tochter nicht in Vergessenheit gerät und aufgeklärt wird. Ihr unermüdlicher Einsatz verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe.
Die beiden Ermittler Thulin und Hess sind unfreiwillig Partner und müssen zusammenarbeiten. Die privaten Gefühle zwischen ihnen empfand ich als etwas störend, da sie stark auf Ereignisse aus Band 1 verweisen. Da dieser Teil schon lange zurückliegt, konnte ich mich kaum noch an die gemeinsame Vorgeschichte erinnern.
Trotzdem haben mir beide Ermittler ausgesprochen gut gefallen. Man erfährt einiges über ihre private Situation, aber auch deren Probleme. Dies macht sie nur umso nahbarer. Auch wenn Hess sich gelegentlich aus der Arbeit zurückzieht, bilden die beiden ein funktionierendes Team und können jeweils entscheidende Impulse für die Ermittlungen beitragen.
Fazit: klassischer und trotzdem spannender Krimiaufbau. Nicht zu blutig. Engagierte Ermittler. Fokus auf logischer Ermittlung und nachvollziehbare Auflösung und Motiv.
Der Aufbau des Buches ist klassisch. Es können im Verlauf der Ermittlungen immer mehr potenzielle Opfer gefunden werden. Doch trotz deren Identifikation kommen die Ermittler häufig zu spät. Oder vielleicht doch nicht? Denn mit jedem neuen Opfer kommen wichtige Erkenntnisse und Muster zutage, die an späteren Tatorten eine immer größere Rolle spielen.
Die Opfer werden über einen längeren Zeitraum hinweg gestalkt. Sie bekommen Fotos von sich an unterschiedlichen Orten zugeschickt und kurz vor der Tat zusätzlich Abzählreime, die den Countdown verstärken und ein unheimliches und beklemmendes Gefühl erzeugen. Besonders intensiv wirkt dies in den Kapiteln, die aus der Sicht der Opfer erzählt werden. Ihre wachsende Unsicherheit, ihre Furcht und ihre Angst sind spürbar und lassen die Bedrohung noch unmittelbarer erscheinen.
Eine zusätzliche Perspektive erhält die Geschichte durch den Handlungsstrang rund um die Mutter eines früheren Opfers. Verzweifelt, schon fast manisch, kämpft sie darum, dass das Verbrechen an ihrer Tochter nicht in Vergessenheit gerät und aufgeklärt wird. Ihr unermüdlicher Einsatz verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe.
Die beiden Ermittler Thulin und Hess sind unfreiwillig Partner und müssen zusammenarbeiten. Die privaten Gefühle zwischen ihnen empfand ich als etwas störend, da sie stark auf Ereignisse aus Band 1 verweisen. Da dieser Teil schon lange zurückliegt, konnte ich mich kaum noch an die gemeinsame Vorgeschichte erinnern.
Trotzdem haben mir beide Ermittler ausgesprochen gut gefallen. Man erfährt einiges über ihre private Situation, aber auch deren Probleme. Dies macht sie nur umso nahbarer. Auch wenn Hess sich gelegentlich aus der Arbeit zurückzieht, bilden die beiden ein funktionierendes Team und können jeweils entscheidende Impulse für die Ermittlungen beitragen.
Fazit: klassischer und trotzdem spannender Krimiaufbau. Nicht zu blutig. Engagierte Ermittler. Fokus auf logischer Ermittlung und nachvollziehbare Auflösung und Motiv.