Spannung, die mich nicht losgelassen hat

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marigold Avatar

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Ich habe „Der Kuckucksjunge“ von Søren Sveistrup unglaublich schnell gelesen, weil mich das Buch von Anfang an gepackt hat. Die Stimmung ist düster und unheimlich und genau das mag ich an solchen Thrillern. Schon nach den ersten Kapiteln wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Für mich lebt die Geschichte nicht nur vom eigentlichen Fall, sondern auch von den Ermittlern. Naia Thulin und Mark Hess wirken echt und menschlich und ihre Zusammenarbeit ist alles andere als einfach. Gerade diese persönlichen Spannungen machen die Ermittlungen für mich noch interessanter. Der Täter bleibt lange schwer einschätzbar und ich hatte bis zum Schluss keine sichere Ahnung, worauf alles hinausläuft.
Manchmal musste ich mich wegen der vielen Figuren etwas mehr konzentrieren, aber das hat mich insgesamt nicht gestört. Die Spannung steigt immer weiter an und viele Kapitel enden so, dass man einfach weiterlesen muss.
Insgesamt hat mich „Der Kuckucksjunge“ absolut überzeugt. Für mich ist es ein richtig starker Thriller mit einer dichten Atmosphäre, einem komplexen Fall und Figuren, die im Kopf bleiben. Nach "Der Kastanienmann“ ist das für mich ein weiteres Highlight des Autors und ich hoffe sehr auf noch mehr Bücher von ihm.