Interessantes Thema, aber sprachlich schwierig.

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aerdna Avatar

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Die Leseprobe zu „Der letzte Leuchtturm“ habe ich nicht zu Ende gelesen, weil sie mir sprachlich zu anstrengend war. Ich bin in keinen Lesefluss hineingekommen.
Das liegt, denke ich, an einer Kombination aus einem sehr eigenen Schreibstil - der durchaus interessant ist, mir aber zu blumig, chaotisch - und, wie ich vermute, der Übersetzung. Es wäre spannend für mich, mal die Originalsprache anzulesen.
Hier sind es „kringelige“ Froschmeuten oder „gekiltete“ Himmel u.ä., über die ich stolpere.
Insgesamt ist der Schreibstil adjektiv-überladen, sehr voll.
Thematisch spannend und sicher besonders, nur ich finde keinen Zugang dazu.
Beim Cover bin ich unentschlossen. Das Gemalte mag ich sehr, Wolken, Gischt; der Leuchtturm ist mir zu düster, wirkt wie ein Gemälde aus einer anderen Zeit.
Insofern passt es zum Leben auf Muckle Flugga. Trotzdem dürfte es für mich etwas heller, frischer, moderner sein.
Edit: je öfter ich es anschaue, und in der Vergrößerung, desto besser gefällt es mir. Dieses Sowohl-als-auch drückt perfekt die Kontraste im Buch aus, es ist etwas eckig, kantig, erzeugt Reibung. Irgendwie mag ich's.