Poetischer Blick auf Bio- und Soziotop 'Insel'

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Der Autor des Romans "Der letzte Leuchtturm", Michael Pedersen, stammt aus Edinburgh und ist vor allem als preisgekrönter Dichter und Spoken-Word-Künstler bekannt. Geboren 1984, hat er mehrere Gedichtbände veröffentlicht und wurde sogar zum offiziellen Stadtdichter der schottischen Hauptstadt Edinburgh ernannt. Auch sein viel beachtetes Memoir "Boy Friends" machte ihn international bekannt. Mit "Der letzte Leuchtturm" legt Pedersen nun sein Romandebüt vor.

Die Leseprobe hat mich sofort in eine ganz eigene Welt hineingezogen. Die abgelegene Insel und das Leben im Leuchtturm wirken rau und einsam, gleichzeitig aber auch faszinierend und fast ein wenig magisch. Besonders spannend fand ich die Figur Ouse: sensibel, kreativ und irgendwie anders als die Menschen um ihn herum.

Was mir beim Lesen besonders aufgefallen ist, ist die Sprache: stellenweise poetisch, aber nicht überladen. Man merkt, dass der Autor ursprünglich aus der Lyrik kommt. Insgesamt macht die Leseprobe neugierig auf eine ungewöhnliche Geschichte über Einsamkeit, Kreativität und den Mut, seinen eigenen Weg zu finden.