Aufzeichnungen eines havarierten Herzens
Dieser anspruchsvolle psychologische Roman umfasst ein Kammerspiel zwischen drei Personen: dem in frühen Jahren schon lebensmüden Dichter Firth, dem hochbegabten jungen Textilkünstler Ouse und seinem vom Schicksal traumatisierten jähzornigen Vater, dem Leuchtturmwärter, deren Gemeinsamkeit im Verlust einer Mutter oder Ehefrau besteht. Unter ihnen braut sich auf der sturmumtosten Insel eine explosive Mischung zusammen.
Die dramatische innere Handlung spiegelt sich nur bedingt im äußeren Geschehen, aber die Landschaftsbeschreibungen fangen die Stimmungen in ästhetischen Bildern ein und machen so die Gemütszustände greifbar, pathetisch überhöht. Die Darstellung der vielschichtigen Charaktere, die jegliche Schwarzweißmalerei vermeidet, zeugt von einer außergewöhnlichen Menschenkenntnis des literarischen Newcomers, der bisher mit Lyrik an die Öffentlichkeit trat.
Das merkt man auch seinem Roman deutlich an. Die poetische Sprache erfordert Konzentration beim Lesen und gibt durch das Doppelbödige, zuweilen Ironische keinen ungehinderten Einblick in die Psyche der Protagonisten. Spannung entsteht, indem Rätsel aus der Vergangenheit im Raum stehen, eher in Nebensätzen nur angedeutet. Mir imponieren der umfangreiche Wortschatz und die originellen Metaphern und dass Pedersen die Geschehnisse durch eine Katharsis schließlich doch noch zu einem sinnvollen Ende führt.
Die dramatische innere Handlung spiegelt sich nur bedingt im äußeren Geschehen, aber die Landschaftsbeschreibungen fangen die Stimmungen in ästhetischen Bildern ein und machen so die Gemütszustände greifbar, pathetisch überhöht. Die Darstellung der vielschichtigen Charaktere, die jegliche Schwarzweißmalerei vermeidet, zeugt von einer außergewöhnlichen Menschenkenntnis des literarischen Newcomers, der bisher mit Lyrik an die Öffentlichkeit trat.
Das merkt man auch seinem Roman deutlich an. Die poetische Sprache erfordert Konzentration beim Lesen und gibt durch das Doppelbödige, zuweilen Ironische keinen ungehinderten Einblick in die Psyche der Protagonisten. Spannung entsteht, indem Rätsel aus der Vergangenheit im Raum stehen, eher in Nebensätzen nur angedeutet. Mir imponieren der umfangreiche Wortschatz und die originellen Metaphern und dass Pedersen die Geschehnisse durch eine Katharsis schließlich doch noch zu einem sinnvollen Ende führt.