Der letzte Leuchtturm(wärter)
Der Einband verspricht Möwen, Wellen, Salz auf der Haut. Das alles bekommen wir beim Lesen des ersten Romans von Michael Pedersen. Verpackt in eine poetische Sprache. Der Autor findet ungewöhnliche Formulierungen, die mich ganz für das Buch einnehmen konnten (hier großes Lob an den Übersetzer Stephan Kleiner!). Da gibt es "Darmspülungen der Seele" und eine "Schnecke, die wieder aus der Bierfalle herausgekrochen ist , neu belebt und mit einer Vorliebe für Hopfen" neben vielerei klugen Sätzen wie "Es gibt keine Pflicht, die wir so sehr unterschätzen wie die Pflicht, glücklich zu sein. Zu sein, was wir sind, und zu werden, was wir zu werden imstande sind, ist der einzige Lebenszweck."
Auf knapp 380 Seitenbegleiten wir Ouse beim Erwachsenweden, beim Ablöseprozess von seit Kindertagen Bekanntem und Vertrautem. Ouse wuchs auf Muckle Flugga auf, einer Insel der Shetlands, umgeben von viel Natur, und dem Wetter im Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt.
Den Roman habe ich genossen und Ouse ist mir mit seiner Fanatsie und seiner gleichzeitigen Bodenhaftung ans Herz gewachsen.
Auf knapp 380 Seitenbegleiten wir Ouse beim Erwachsenweden, beim Ablöseprozess von seit Kindertagen Bekanntem und Vertrautem. Ouse wuchs auf Muckle Flugga auf, einer Insel der Shetlands, umgeben von viel Natur, und dem Wetter im Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt.
Den Roman habe ich genossen und Ouse ist mir mit seiner Fanatsie und seiner gleichzeitigen Bodenhaftung ans Herz gewachsen.