Eigenwilliges Debüt
380 Seiten, die man sich regelrecht erarbeiten muss. Schauplatz ist eine Insel, hoch im Norden Schottlands. Früher herrschte dort ein reges Inselleben, doch davon blieben nur noch ein mit der Zeit hart gewordener Vater und sein Sohn Ouse übrig. Das einsame Inselleben machte aus den zweien sehr seltsame und eigenbrötlerische Bewohner, die sich durch die Vermietung einer Ferienhütte ein wenig Zubrot verschaffen. Hier kommt der ebenfalls seltsame und chaotische Schriftsteller Firth ins Spiel. Jetzt prallen extrem unterschiedliche Welten aufeinander. Ouse, der sich im Laufe der Jahre in seine eigene Welt geflüchtet hat, wacht auf. Doch die Geschichte zieht sich, Ouse spricht weiterhin mit seinem imaginären Freund RLS (Robert Louis Stevenson) findet aber in dem Besucher Firth, erstmals einen echten Zuhörer. Die erste gute Hälfte des Romans verlangt Ausdauer ab. Auch wenn die Sprache ausgefeilt und ganz besonders ist, so ganz warm werde ich damit nicht. Es sind die feinen Untertöne, die man sich regelrecht erarbeiten muss um dann im Rest des Romans anzukommen. Zum Ende hin wird es richtig gut und findet sogar meine Zustimmung.
Großes Lob an den Übersetzer Stephan Kleiner, der es bravourös geschafft hat dieser Geschichte mit der deutschen Sprache Leben zu geben.
Fazit: Nicht unbedingt mein Lieblingsroman, doch lesenswert weil so besonders im Schreibstil und der Sprache. Gerne von mir 3,3 Sterne für diesen Debütroman.
Großes Lob an den Übersetzer Stephan Kleiner, der es bravourös geschafft hat dieser Geschichte mit der deutschen Sprache Leben zu geben.
Fazit: Nicht unbedingt mein Lieblingsroman, doch lesenswert weil so besonders im Schreibstil und der Sprache. Gerne von mir 3,3 Sterne für diesen Debütroman.