Eine poetische, langsame Erzählung

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laurilli Avatar

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An "Der letzte Leuchtturm" hat mich vorallem der Schreibstil interessiert. Dieser ist sehr detailgenau und jedes Wort hat einen Sinn. So fühlt es sich zumindest für mich an, denn ich habe das Buch deutlich langsamer lesen können als sonst. Das ist keine wertende Aussage, lediglich ein Fakt. Der Schreibstil und die lebendigen Szenen sind es aber auch was mich bis zum Ende des Buches gebracht hat. Die Handlung hat dazu leider nicht beigetragen. Ich habe das Buch immer wieder bei Seite gelegt, weil ich mich gelangweilt habe. Auch wenn der Klappentext sehr vielversprechend klingen mag, so resultiert daraus keine Spannung. Das liegt meiner Meinung nach vorallem an unserem Hauptcharakter, der sich wenig beeinflussen lässt und am Ende alles mit sich selbst ausmacht. So ergeben die Handlungen um ihn herum wenig Sinn. Gestreut wird die über 360 Seiten lange Erzählung aber sehr gerne mit abstrusen Handlungen über die ich gerne hinweg gelesen hätte.
Fazit: das Cover ist toll, der Schreibstil gefällt mir, aber ich weiß leider einfach nicht wo dieses Buch und viele Details hätten hinführen sollen. Deswegen hat sich das Leseerlebnis für mich am Ende leider nicht gelohnt.