Feinsinnig

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lymon Avatar

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„Der letzte Leuchtturm“ heißt dieser feinsinnige und unaufgeregte Roman, in dessen Zentrum ein einsames Vater-Sohn-Gespann steht. Der Vater, voller Groll und Trauer nach dem Tod seiner Frau, versucht seinen Sohn Ouse an sich zu binden und stößt ihn eigentlich immer weiter von sich fort. Dann kommt eines Tages der vermeintliche Vogelbeobachter Firth auf die abgelegene Insel und bringt eine ganz neue Dynamik mit sich. Er und Ouse sind voller Neugier auf den jeweils anderen und beide versuchen das Geheimnis des jeweils Fremden zu ergründen. Firth erkennt, dass der fantasiebegabte Ouse künstlerisch sehr begabt ist und möchte ihn davon überzeugen, mit ihm auf das Festland zu kommen. Doch Ouse sträubt sich. Eigentlich bleibt nur die Flucht vor dem unberechenbaren Vater, um auf eigenen Füßen zu stehen und seinen eigenen Weg ins Leben zu finden.