Maritimer, aber gestelzter Roman

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tenorschramme Avatar

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Ouse lebt seit dem Tod der Mutter allein mit seinem Vater auf der kleinen Shettlandinsel „ Muckle Flugga“ . Sein Alltag ist von Einsamkeit und der Cholerik seines Vaters getrübt.
Ab und zu verirren sich Gäste auf die kleine unwirtliche Insel. Die Melancholie wird erst vom Schriftsteller Firth unterbrochen. Dieser erkennt Ouses Talente und möchte sie fördern, was wiederum den Vater stört.
Das Motiv ist grundsätzlich gelungen und auch die Anfangs Gespräche mit dem Geist hvon Robert Louis Stevenson haben etwas interessantes an sich.

Am Ende verliert sich die Geschichte aber in sich selbst und der Rote faden fehlt mir.

Vielleicht hilft ein wiederholtes lesen irgendwann mal das besser zu verstehen.


Vom Sprach- und Schreibstil her, ist dieses Buche sicherlich im Oberen Bereich angesiedelt. Dies führt aber nach meiner Meinung einfach nur zu einem zähen Lesefluss. Mag sein ,dass es besonders Kreativ oder vornehm wirken soll, aber mich holt sowas nicht ab. In Kombination mit dem verschwindenden Handlungsfaden bleibt man am Ende leider etwas Ratlos zurück.

Die Maritime Stimmung in Kombination mit dem Sturmumtosten Leuchtturm-Cover hat mir hingegen sehr gut gefallen.

Interessenten sollten auf jedenfall erstmal Probelesen, ob sie mit der Sprache warm werden. Ich tat es leider nicht.