Naturgewalt
Noch immer bin ich atemlos nach dem Ende dieses beeindruckenden Buches. Wow!
Ich hatte eine beschauliche Geschichte über das Leben eines Leuchtturmwärters und seines Sohnes auf einer einsamen Insel erwartet und bekommen habe ich ein Buch wie eine Naturgewalt.
Die beiden leben nach dem Tod der Ehefrau und Mutter allein auf der Shetlandinsel Muckle Flugga am Rande des britischen Imperiums und schützen die Schiffe davor an den gefährlichen Felsen zu zerschellen. Der hartherzige, um seine Frau trauernde Vater geht davon aus, dass sein Sohn einmal den Posten übernehmen wird, doch Ouse ist ein begabter Künstler. Er näht wunderbare Teppiche und strickt fantasievolle Pullover. Als der chaotische, depressive Schriftsteller Firth auf die Insel kommt, um sich dort umzubringen, gerät das fragile Gleichgewicht zwischen Vater und Sohn aus den Fugen.
Nur selten hat mich die Sprache in einem Buch so beeindruckt wie in diesem. Da sind Sätze, die auf der Zunge zergehen wie Butter, aber auch harte, grausame Worte, die den Atem rauben. Wunderbare Naturschilderungen und skurrile Ereignisse wechseln sich ab mit harten Passagen, die direkt ins Herz gehen.
Da ist auch der Übersetzer Stephan Kleiner zu loben, der das Werk genial ins Deutsche übersetzt hat.
Das Buch ist nicht leicht zu lesen, man muss sich erst an den Stil gewöhnen, aber je länger man liest, umso mehr erkennt man die außerordentliche Qualität des Buches. Durchhalten lohnt sich!
Ich hatte eine beschauliche Geschichte über das Leben eines Leuchtturmwärters und seines Sohnes auf einer einsamen Insel erwartet und bekommen habe ich ein Buch wie eine Naturgewalt.
Die beiden leben nach dem Tod der Ehefrau und Mutter allein auf der Shetlandinsel Muckle Flugga am Rande des britischen Imperiums und schützen die Schiffe davor an den gefährlichen Felsen zu zerschellen. Der hartherzige, um seine Frau trauernde Vater geht davon aus, dass sein Sohn einmal den Posten übernehmen wird, doch Ouse ist ein begabter Künstler. Er näht wunderbare Teppiche und strickt fantasievolle Pullover. Als der chaotische, depressive Schriftsteller Firth auf die Insel kommt, um sich dort umzubringen, gerät das fragile Gleichgewicht zwischen Vater und Sohn aus den Fugen.
Nur selten hat mich die Sprache in einem Buch so beeindruckt wie in diesem. Da sind Sätze, die auf der Zunge zergehen wie Butter, aber auch harte, grausame Worte, die den Atem rauben. Wunderbare Naturschilderungen und skurrile Ereignisse wechseln sich ab mit harten Passagen, die direkt ins Herz gehen.
Da ist auch der Übersetzer Stephan Kleiner zu loben, der das Werk genial ins Deutsche übersetzt hat.
Das Buch ist nicht leicht zu lesen, man muss sich erst an den Stil gewöhnen, aber je länger man liest, umso mehr erkennt man die außerordentliche Qualität des Buches. Durchhalten lohnt sich!