Poetisches Debüt
Michael Pedersens Debütroman "Der letzte Leuchtturm" nimmt uns mit auf eine poetische Reise in die Abgeschiedenheit der nördlichsten Shetlandinsel Muckle Flugge.
Dort leben der typisch männlich, robuste, teils grausame Vater und Ouse, sein Sohn.
Ouse ist so gar nicht wie der Vater. Statt lauter Wutausbrüche ist er achtsam, leise und bedacht. Er strickt und liebt Literatur.
Der Vater wird nicht müde ihn darauf aufmerksam zu machen, dass Ouse zu weich und nicht geeignet für diese raue Welt im Norden ist. Doch Ouse hat sich daran gewöhnt und so leben und wirken die beiden dort zusammen.
Von Zeit zu Zeit bekommen die Beiden Besuch von Vogelbeobachtern. Als ein solche gibt sich der junge Firth aus, der allerdings seine eigenen Ziele verfolgt.
Durch Firth, ein Außenstehender aus der Stadt, lernt man diese besondere Insellandschaft und die Dynamik von Ouse und dem Vater kennen und die ruhige Geschichte nimmt ihren Lauf.
Das Buch ist eher eine Charakterstudie, es gibt keine schnelle, aufregende Handlung.
Das wirklich Besondere ist die Sprache. Stephan Kleiner, der Übersetzer, hat hier ganze Arbeit geleistet. Michael Pedersen ist Dichter und das merkt man. Oft wählt er für eine Personen- und Landschaftsbeschreibungen Metaphern und Vergleiche, die ich so bisher noch nie gelesen habe.
Insgesamt ist das Buch ein fantastisches, ruhiges Buch, dass durch seine bildgewaltige Sprache überzeugt.
Dort leben der typisch männlich, robuste, teils grausame Vater und Ouse, sein Sohn.
Ouse ist so gar nicht wie der Vater. Statt lauter Wutausbrüche ist er achtsam, leise und bedacht. Er strickt und liebt Literatur.
Der Vater wird nicht müde ihn darauf aufmerksam zu machen, dass Ouse zu weich und nicht geeignet für diese raue Welt im Norden ist. Doch Ouse hat sich daran gewöhnt und so leben und wirken die beiden dort zusammen.
Von Zeit zu Zeit bekommen die Beiden Besuch von Vogelbeobachtern. Als ein solche gibt sich der junge Firth aus, der allerdings seine eigenen Ziele verfolgt.
Durch Firth, ein Außenstehender aus der Stadt, lernt man diese besondere Insellandschaft und die Dynamik von Ouse und dem Vater kennen und die ruhige Geschichte nimmt ihren Lauf.
Das Buch ist eher eine Charakterstudie, es gibt keine schnelle, aufregende Handlung.
Das wirklich Besondere ist die Sprache. Stephan Kleiner, der Übersetzer, hat hier ganze Arbeit geleistet. Michael Pedersen ist Dichter und das merkt man. Oft wählt er für eine Personen- und Landschaftsbeschreibungen Metaphern und Vergleiche, die ich so bisher noch nie gelesen habe.
Insgesamt ist das Buch ein fantastisches, ruhiges Buch, dass durch seine bildgewaltige Sprache überzeugt.