Schwierig
Der 1984 geborene schottische Autor Michael Pedersen gilt als renommierter Lyriker, Autor und Spoken Word Performer. "Der letzte Leuchtturm" ist sein Romandebut und handelt von einer Insel namens Muckle Flugga und ihren Bewohnern - einem über den Verlust seiner Frau hart gewordenen Leuchtturmwärter und dessen feinfühligen Sohn Ouse.
Letzterer hat mich mit seinem Hobby, ausgefallene Pullover zu stricken, gleich an seinen Schöpfer Michael Pedersen erinnert. Denn auch dieser hat ganz offensichtlich eine Vorliebe für bunte Outfits und so beschlich mich ziemlich früh der Verdacht, dass der schottische Autor seine Hauptfigur nach seinem Bilde und vielleicht ja sogar nach seinen Eigenarten modelliert hat.
Die Handlung ist überschaubar: Das Vater-Sohn-Gespann bekommt Besuch von dem Festlandsbewohner Firth, der auf der Insel seine Zeit mit Malen verbringen möchte, um anschließend für immer aus dem Leben zu scheiden. Zwischen ihm und dem gleichaltrigen Ouse entspinnen sich Gespräche, die mitunter schwer zu verstehen sind und in denen sich die ganze lyrische Bandbreite des Autors wiederspiegelt.
Ich fand das auf Dauer leider recht ermüdend, zumal die Handlung keine großen Sprünge macht.
Man muss diese Art von Sprachakrobatik lieben, um über eine fehlende Handlung oder einen räumlich sehr begrenzten Schauplatz hinwegsehen zu können. Mir war die Geschichte leider zu spannungsarm und wenn ein Autor sich bereits in seinem Roman-Erstling verewigt, weiß ich auch nicht, ob ich das wirklich gut finden soll.
Letzterer hat mich mit seinem Hobby, ausgefallene Pullover zu stricken, gleich an seinen Schöpfer Michael Pedersen erinnert. Denn auch dieser hat ganz offensichtlich eine Vorliebe für bunte Outfits und so beschlich mich ziemlich früh der Verdacht, dass der schottische Autor seine Hauptfigur nach seinem Bilde und vielleicht ja sogar nach seinen Eigenarten modelliert hat.
Die Handlung ist überschaubar: Das Vater-Sohn-Gespann bekommt Besuch von dem Festlandsbewohner Firth, der auf der Insel seine Zeit mit Malen verbringen möchte, um anschließend für immer aus dem Leben zu scheiden. Zwischen ihm und dem gleichaltrigen Ouse entspinnen sich Gespräche, die mitunter schwer zu verstehen sind und in denen sich die ganze lyrische Bandbreite des Autors wiederspiegelt.
Ich fand das auf Dauer leider recht ermüdend, zumal die Handlung keine großen Sprünge macht.
Man muss diese Art von Sprachakrobatik lieben, um über eine fehlende Handlung oder einen räumlich sehr begrenzten Schauplatz hinwegsehen zu können. Mir war die Geschichte leider zu spannungsarm und wenn ein Autor sich bereits in seinem Roman-Erstling verewigt, weiß ich auch nicht, ob ich das wirklich gut finden soll.