Tolle Sprache, interessante Geschichte

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jezebel_maureen Avatar

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Das Buch ist vom ersten bis zum letzten Satz das pure Lesevergnügen durch die ausgefeilte Sprache, die Naturbeschreibungen und die wunderbar verschrobenen Charaktere. Die perfekte Übersetzung durch Stephan Kleiner trägt einen großen Teil zum gelungenen Roman bei.
Dass der Autor Lyriker ist zeigt sich in der Sprachgewalt und den außergewöhnlichen und gelungenen Formulierungen in der Beschreibung der Protagonistinnen, der Insel und den Naturgewalten. Die Dynamik zwischen den drei Männern sorgt für eine spannende und interessante Geschichte zwischen Abstand und Nähe. Der Autor schreibt über verdrängte Schuldgefühle und die Einsamkeit durch die Unfähigkeit zur Kommunikation. Figgie als einzige Frau in der Geschichte versucht immer wieder zu vermitteln, bleibt aber eine Randfigur.
Der Roman begeistert vor allem durch die Sprache, doch auch die vielschichtige und interessante Story macht das Buch sehr lesenswert.