Eindringliche Bilder einer fremden Welt
Für mich ist die Welt, die "Der letzte Sommer der Tauben" beschreibt eine fremde. Im Klappentext wird gesagt, Khider verwende "eindringliche Bilder" und genau so habe ich auch die Leseprobe erlebt. Der Autor nimmt Leserinnen und Leser mit in eine Welt, die sie vielleicht (so wie ich) nicht wirklich kennen doch tut er es so, dass einen die Atmosphäre kaum loslässt. Geräusche, Gerüche, Farben - all das wird so unglaublich präsent und der vierzehnjährige Noah ist der perfekte Protagonist um von einer Gesellschaft zu erzählen die so viele unverständliche und grausame Dinge tut.