Keine Friedenstauben
Poetisch kann man den Roman wahrscheinlich nicht nennen, da die politischen Umstände einfach zu grausam sind. Der Autor, der aus dem Irak geflohen ist, nachdem er vorher wegen politischer Aktivitäten in Haft war, zeigt an der Figur des heranwachsenden Jungen, der seine Zuchttauben über alles liebt, wie sich das Regime selbst gegen so ein harmloses Hobby wenden kann, um den Menschen die Macht der Herrschenden bis hinein in ihre private Sphäre spüren zu lassen.