Zum Mitweinen.
Der letzte Sommer der Tauben berührt, macht betroffen, ungläubig. Mit jeder Seite wird eine tiefe Traurigkeit spürbarer, die sich zwischen die Zeilen schiebt.
Mohamed's Grinsen bleibt, selbst in der Dunkelheit - metaphorisch, geschickt; Mohamed weiß, dass Noah die religiösen Texte nicht kennt.
Shirzad war anders, wusste selbst wenig über seinen Glauben und ist mitsamt seiner geächteten Familie verschwunden.
Bleibt Mohamed Freund, könnte er Feind sein?
Der Verlust der Freiheit greift so viel tiefer, als schon auf den ersten Blick spürbar wird.
Wenn man nicht mehr weiß, welche Regeln gelten, sich fragen muss, ob Vertraute gefährlich sind, tun muss, was gestern noch absurd erschien - was bleibt dann noch vom Leben?
Man wünscht sich, es wäre Fiktion; empörend, erschütternd, ist es das nicht.
Dieses Buch möchte ich lesen, weil ich erfahren möchte, wie Noah mit seiner Situation umgeht, ob es ihm gelingt, sich einen Raum der Freiheit in der äußeren Unfreiheit zu schaffen. Wird ihm alles verloren gehen? Oder wird er weiter erstarken und sich nicht brechen lassen?
Die Charaktere sind so greifbar, bildstark emotional gezeichnet, dass man tief mit ihnen in ihre Geschichte gezogen wird und die Hoffnung als letzte Bastion nicht aufgeben möchte.
Der letzte Sommer der Tauben scheint ein besonderes, zart-starkes Buch zu sein, das vielleicht weicher macht, menschlicher, solidarischer.
Mohamed's Grinsen bleibt, selbst in der Dunkelheit - metaphorisch, geschickt; Mohamed weiß, dass Noah die religiösen Texte nicht kennt.
Shirzad war anders, wusste selbst wenig über seinen Glauben und ist mitsamt seiner geächteten Familie verschwunden.
Bleibt Mohamed Freund, könnte er Feind sein?
Der Verlust der Freiheit greift so viel tiefer, als schon auf den ersten Blick spürbar wird.
Wenn man nicht mehr weiß, welche Regeln gelten, sich fragen muss, ob Vertraute gefährlich sind, tun muss, was gestern noch absurd erschien - was bleibt dann noch vom Leben?
Man wünscht sich, es wäre Fiktion; empörend, erschütternd, ist es das nicht.
Dieses Buch möchte ich lesen, weil ich erfahren möchte, wie Noah mit seiner Situation umgeht, ob es ihm gelingt, sich einen Raum der Freiheit in der äußeren Unfreiheit zu schaffen. Wird ihm alles verloren gehen? Oder wird er weiter erstarken und sich nicht brechen lassen?
Die Charaktere sind so greifbar, bildstark emotional gezeichnet, dass man tief mit ihnen in ihre Geschichte gezogen wird und die Hoffnung als letzte Bastion nicht aufgeben möchte.
Der letzte Sommer der Tauben scheint ein besonderes, zart-starkes Buch zu sein, das vielleicht weicher macht, menschlicher, solidarischer.