Bewegende Beobachtungen
Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt sehr gut zum Thema des Buches, es strahlt Hoffnung aus, die nicht immer selbst verständlich ist in der Geschichte. Wir erleben alles durch die Augen des 14-jährigen Noah, in dessen Heimatland die Mudschahedin das Kalifat ausgerufen haben.
Zunächst mit offenen Armen empfangen, entwickelt sich das Land schrittweise zu einem totalitären Staat dessen Gesetze das Leben der Bürger immer mehr einschränkt. Oben bei seinen Tauben könnte Noah die Entwicklungen unten fast vergessen, aber immer wieder holen die Gedanken ihn ein. Manchmal klingt es witzig, wenn er im Laden seines Vaters sitzt und Poster von Frauen mit offenen Haaren schwärzt, dann wieder läuft es einem kalt den Rücken hinunter als er eine Steinigung mit ansehen muss.
Noah beobachtet alles ganz genau, die verschiedenen Reaktionen der Erwachsenen, aber auch die Veränderung seiner Freunde oder auch das Verschwinden von bekannten Menschen. Dem Leser wird dabei Raum gelassen sich selbst Gedanken zu machen, die Beschreibungen hallen dabei deutlich lange nach. Die Leichtigkeit seiner Kindheit verschwindet dabei zunehmend und das Geschehen zwingt ihn dazu viel zu schnell erwachsen zu werden. Mit dem Tauben behält er jedoch einen Rückzugort für sich und die Hoffnung eines Tages wieder frei zu sein genau wie sie.
Das Buch bekommt von mir eine volle Leseempfehlung für die klaren Beschreibungen die dem Terror Raum geben ohne zu Überladen, die Sprache die nachdenklich macht und die Entwicklung die Noah durchläuft, die zwar bedrückend ist, aber dennoch nicht vollends verzweifeln lässt.
Zunächst mit offenen Armen empfangen, entwickelt sich das Land schrittweise zu einem totalitären Staat dessen Gesetze das Leben der Bürger immer mehr einschränkt. Oben bei seinen Tauben könnte Noah die Entwicklungen unten fast vergessen, aber immer wieder holen die Gedanken ihn ein. Manchmal klingt es witzig, wenn er im Laden seines Vaters sitzt und Poster von Frauen mit offenen Haaren schwärzt, dann wieder läuft es einem kalt den Rücken hinunter als er eine Steinigung mit ansehen muss.
Noah beobachtet alles ganz genau, die verschiedenen Reaktionen der Erwachsenen, aber auch die Veränderung seiner Freunde oder auch das Verschwinden von bekannten Menschen. Dem Leser wird dabei Raum gelassen sich selbst Gedanken zu machen, die Beschreibungen hallen dabei deutlich lange nach. Die Leichtigkeit seiner Kindheit verschwindet dabei zunehmend und das Geschehen zwingt ihn dazu viel zu schnell erwachsen zu werden. Mit dem Tauben behält er jedoch einen Rückzugort für sich und die Hoffnung eines Tages wieder frei zu sein genau wie sie.
Das Buch bekommt von mir eine volle Leseempfehlung für die klaren Beschreibungen die dem Terror Raum geben ohne zu Überladen, die Sprache die nachdenklich macht und die Entwicklung die Noah durchläuft, die zwar bedrückend ist, aber dennoch nicht vollends verzweifeln lässt.