Erwachsenwerden in einer totalitären Herrschaft!
Der Roman ist (leider) recht kurz und hat mich dennoch sehr bewegt. In jedem kurzen Kapitel, was auch jeweils eine sehr passende Überschrift trägt, passiert so viel, dass man trotz der wenigen Worte vollends in Noahs Geschichte eintauchen kann. Der Autor schafft es auch durch seinen Schreibstil, dass man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören will. Man erlebt den Aufstieg des Kalifats aus den Augen eines Jugendlichen, der seine Familie und vor allem seine Tauben über alles liebt. Die Veränderungen in der Gesellschaft werden im Laufe des Romans zunehmend spürbar. Man lernt in dem Roman einiges über die Umstände vor Ort, über die Religion und über die Tauben, welche als ein Symbol für Frieden, Gemeinschaft und Zusammenhalt stehen. Bis zuletzt wünscht man sich, dass Noah und seine Familie in Frieden leben können.
Abschließend ein sehr bewegender Roman, der nachwirkt. Das war mein erster Roman des Autors, aber sicher nicht der letzte.
Abschließend ein sehr bewegender Roman, der nachwirkt. Das war mein erster Roman des Autors, aber sicher nicht der letzte.