Kontraste
Der Roman „Der letzte Sommer der Tauben“ von einem meiner Lieblingsautoren Abbas Khider hat mich nicht enttäuscht. Er verbindet die politische Realität einer Autokratie mit einer persönlichen, kindlichen Perspektive.
Im Mittelpunkt steht der vierzehnjährige Noah, der sich hingebungsvoll um seinen Taubenschlag kümmert. Doch der Sommer bringt tiefgreifende Veränderungen: Neue Regeln des Kalifats unterdrücken Meinungsfreiheit und Gleichstellung und plötzlich verändern sich auch die Menschen um ihn herum. Schritt für Schritt zerbricht Noahs vertrautes Umfeld und selbst Noahs Tauben geraten in Gefahr. Dadurch wird auch sichtbar, wie unterschiedlich Menschen in autoritären Systemen reagieren: Manche machen allzu gerne mit, andere versuchen, an anderen Werten festzuhalten und so zu handeln. Die Tauben werden für Noah zu mehr als nur einem Hobby: Sie stehen für Freiheit, Gleichheit und Orientierung.
Besonders gefallen hat mir der Kontrast zwischen Noahs kindlicher, friedfertiger Wahrnehmung und der brutalen Realität der Autokratie, die ihn umgibt. Khider erzählt diese Perspektive in klarer, einfühlsamer Sprache. Gerade die Balance zwischen Leichtigkeit und Schwere hat mir sehr gefallen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gute Bücher mögen!
Im Mittelpunkt steht der vierzehnjährige Noah, der sich hingebungsvoll um seinen Taubenschlag kümmert. Doch der Sommer bringt tiefgreifende Veränderungen: Neue Regeln des Kalifats unterdrücken Meinungsfreiheit und Gleichstellung und plötzlich verändern sich auch die Menschen um ihn herum. Schritt für Schritt zerbricht Noahs vertrautes Umfeld und selbst Noahs Tauben geraten in Gefahr. Dadurch wird auch sichtbar, wie unterschiedlich Menschen in autoritären Systemen reagieren: Manche machen allzu gerne mit, andere versuchen, an anderen Werten festzuhalten und so zu handeln. Die Tauben werden für Noah zu mehr als nur einem Hobby: Sie stehen für Freiheit, Gleichheit und Orientierung.
Besonders gefallen hat mir der Kontrast zwischen Noahs kindlicher, friedfertiger Wahrnehmung und der brutalen Realität der Autokratie, die ihn umgibt. Khider erzählt diese Perspektive in klarer, einfühlsamer Sprache. Gerade die Balance zwischen Leichtigkeit und Schwere hat mir sehr gefallen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gute Bücher mögen!