Pflichtlektüre
„Wir müssen aufpassen,dass uns das nicht passiert.Dass wir am Ende
noch vergessen,wie man frei ist und fliegt.“(S.71)
Der 14 jährige Noah ist Schüler und züchtet in seiner Freizeit mit seinem Onkel Ali Tauben.
Gemeinsam lebt er mit seiner Familie in einem nicht näher benannten Land,in dem das Kalifat ausgerufen wurde.
Quasi über Nacht werden Regeln und Verbote von den Mudschahedins aufgestellt und ein unbeschwertes angstfreies Leben ist seitdem nicht mehr möglich.
Noah erlebt,wie sich immer mehr Menschen in seinem näheren Umfeld der Miliz zuwenden.Aber er sieht auch hier und da Widerstand auf den Straßen seiner Stadt und plant selbst mit seinem Freund Mohamed einen leisen Protest zu starten.
Eindrücklich beschreibt der Autor Abbas Khider auf starken 214 Seiten,wie der junge Noah sich in dieser grausamen totalitären Herrschaft zurechtfindet und wie er durch seine Tauben ein stückweit dem Wahnsinn um ihn herum entfliehen kann.
Die Kapitel sind kurz fast protollartig gehalten und verstärken das Gefühl wie schnell ein Leben durch Terror aus den Fugen geraten kann und wie fragil und schützenswert Demokratie und Freiheit sind.
Besonders gut hat mir die Symbolik der Tauben gefallen,ein kraftvolles Symbol für verlorene Freiheit und Kindheit,die trotz der schweren Thematik eine gewisse Zuversicht vermittelt.
Fazit: Ein bedrückender kraftvoller Roman,der mich nicht mehr loslässt und noch lange in mir nachhallt.
noch vergessen,wie man frei ist und fliegt.“(S.71)
Der 14 jährige Noah ist Schüler und züchtet in seiner Freizeit mit seinem Onkel Ali Tauben.
Gemeinsam lebt er mit seiner Familie in einem nicht näher benannten Land,in dem das Kalifat ausgerufen wurde.
Quasi über Nacht werden Regeln und Verbote von den Mudschahedins aufgestellt und ein unbeschwertes angstfreies Leben ist seitdem nicht mehr möglich.
Noah erlebt,wie sich immer mehr Menschen in seinem näheren Umfeld der Miliz zuwenden.Aber er sieht auch hier und da Widerstand auf den Straßen seiner Stadt und plant selbst mit seinem Freund Mohamed einen leisen Protest zu starten.
Eindrücklich beschreibt der Autor Abbas Khider auf starken 214 Seiten,wie der junge Noah sich in dieser grausamen totalitären Herrschaft zurechtfindet und wie er durch seine Tauben ein stückweit dem Wahnsinn um ihn herum entfliehen kann.
Die Kapitel sind kurz fast protollartig gehalten und verstärken das Gefühl wie schnell ein Leben durch Terror aus den Fugen geraten kann und wie fragil und schützenswert Demokratie und Freiheit sind.
Besonders gut hat mir die Symbolik der Tauben gefallen,ein kraftvolles Symbol für verlorene Freiheit und Kindheit,die trotz der schweren Thematik eine gewisse Zuversicht vermittelt.
Fazit: Ein bedrückender kraftvoller Roman,der mich nicht mehr loslässt und noch lange in mir nachhallt.