Vom Verlust der Freiheit
Noah, 14 Jahre, züchtet leidenschaftlich gerne Tauben. Wie viele seiner Nachbarn in seinem Viertel. Als in seinem Land das Kalifat ausgerufen wird, ändert sich sogar das. Das Buch erzählt in so unendlich sanften und weichen Worten, wie umfangreich dieser Umbruch für die ganze Familie ist. Frauen dürfen nur noch verschleiert und in Begleitung das Haus verlassen. Auf Verpackungen müssen Gesichter von Frauen übermalt werden, sodass nur noch die Augen zu sehen sind. Der Schwager landet in einem Umerziehungslager. Der Onkel muss fliehen. Der Bruder hat sich dem Kalifat angeschlossen.
Fast poetisch und leicht humorvoll beschreibt das Buch dieses bedrückende Thema und erwähnt fast beiläufig, wie kleinste Verstöße mit dem Tod geahndet werden, oder wie in dieser Diktatur absurde und willkürliche Regeln das Leben der Menschen bedrohen.
Die Tauben könnten nicht bildlicher für den Wunsch auf Freiheit und als Bild für Hoffnung stehen.
Fast poetisch und leicht humorvoll beschreibt das Buch dieses bedrückende Thema und erwähnt fast beiläufig, wie kleinste Verstöße mit dem Tod geahndet werden, oder wie in dieser Diktatur absurde und willkürliche Regeln das Leben der Menschen bedrohen.
Die Tauben könnten nicht bildlicher für den Wunsch auf Freiheit und als Bild für Hoffnung stehen.