Der letzte Sommer: Wenn die Freundschaft zur Welt wird

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melwot Avatar

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Die Leseprobe hat mich sofort durch ihre authentische und emotionale Atmosphäre berührt. Daisy Garrison erzählt die Geschichte von Mina und Caplan, zwei besten Freunden, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Caplan ist der charmante, sportliche Liebling der Schule – die „Sonne“, um die alle kreisen. Mina hingegen ist hochbegabt, introvertiert und fühlt sich in Caplans hellem Licht oft unsichtbar oder wie ein „langweiliger Kontrast“.
Besonders stark fand ich die Szenen, in denen die tiefe Verbundenheit der beiden deutlich wird – etwa wenn Mina Caplan heimlich hilft, Shakespeare-Texte zu lernen. Trotz seiner Popularität lässt er sie nie im Stich. Der Schreibstil wechselt zwischen den Perspektiven und fängt das bittersüße Gefühl des letzten Schuljahres perfekt ein: die Angst vor dem, was kommt, und die unausgesprochenen Gefühle, die zwischen Freundschaft und Liebe schweben.
Die Dynamik mit Caplans On-Off-Freundin Hollis bringt zusätzliche Spannung und zeigt Minas verletzliche Seite. Ein wehmütiger, ehrlicher Auftakt, der mich neugierig macht, ob die beiden den Sprung in ihr neues Leben gemeinsam schaffen oder sich in den „Sternen“ verlieren.