Freundschaft, die sich langsam ändert

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jennifer Avatar

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Schon nach den ersten Seiten war ich völlig im Lesefluss. Mina und Caplan haben eine Art miteinander, die nur Freunde entwickeln, die sich seit Jahren kennen – warm, vertraut, manchmal ein bisschen unbeholfen, aber immer ehrlich. Die beiden ergänzen sich so gut: Mina mit ihrem stillen, scharfen Blick auf die Welt, Caplan mit seiner offenen, leicht chaotischen Art. Ich bin wirklich gespannt, wie sich ihre Beziehung in diesem letzten gemeinsamen Sommer verändert und welche Wendungen auf sie warten.

Auch das Cover passt für mich perfekt zur Stimmung des Buches. Es hat etwas Wehmütiges, dieses Gefühl, dass man die Zeit festhalten möchte, obwohl man weiß, dass sie weiterläuft. Gleichzeitig steckt darin ein leiser Optimismus, ein Blick nach vorn. Das warme Licht über dem See, die beiden auf dem Steg - kein Drama, sondern ein ruhiger Moment zwischen zwei Lebensphasen.